Montag, 17. Jänner 2005

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Jubiläumsjahr 2005: Festakt mit Gedenken an die Opfer der Flut

Zum offiziellen Auftakt des Jubiläumsjahres 2005 „60 Jahre II. Republik – 50 Jahre Staatsvertrag – 10 Jahre EU-Mitgliedschaft“ fand am 14. Jänner im historischen Reichsrats-Sitzungssaal des Parlaments eine feierliche Festsitzung statt. Geladen war die gesamte Spitze der Republik, angeführt von Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, Vizekanzler Hubert Gorbach und Nationalratspräsident Andreas Khol.

Das Programm der Veranstaltung wurde im Gedenken an die zahlreichen Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien entsprechend geändert und mit einer Schweigeminute eröffnet. Bundespräsident Fischer bedankte sich bei allen Helfern „ohne Unterschied der Funktion und des Ranges“ und für jede Spende. Die Solidarität und Anteilnahme gelte in besonderer Weise den Landsleuten und persönlichen Bekannten, „aber sie ist nicht auf unser Land beschränkt, sondern gilt allen Opfern“, so Fischer. Mit Blick auf die Zukunft rief der Bundespräsident zu Gemeinsamkeit auf, „aus Respekt vor den großen Leistungen der Wiederaufbaugeneration, aber auch aus Respekt vor der Größe der vor uns liegenden Aufgaben“. „Unsere Aufgabe ist es, aus der Vergangenheit zu lernen und daraus den Mut zur Zukunft zu schöpfen“, sagte Fischer.

Bundeskanzler Schüssel betonte, Österreich sei nie eine „Insel der Seligen“ gewesen, „denn alle politischen Beben dieses Kontinents haben auch uns erreicht“. Der Bundeskanzler verwies in diesem Zusammenhang auf den legendären Appell Bertha von Suttners, die vor genau 100 Jahren den Friedensnobelpreis erhalten hatte. „Die Waffen nieder“ sei Programm für Österreich geworden. „Die Neutralität war niemals ein Produkt der Gleichgültigkeit, sondern Auftrag und Friedensmission“, unterstrich Schüssel die internationale Vermittlertätigkeit Österreichs: „Sicherheit, Wohlstand und Freiheit können nur dann auf Dauer bestehen, wenn wir uns in einem gemeinsamen, starken Europa bewähren, an dem wir jetzt seit zehn Jahren mitbauen“. Dies biete auch eine Chance, die österreichische Geschichte neu zu verstehen. Schüssel würdigte die Leistungen der Österreicher in der Nachkriegszeit und mahnte zugleich „zur Achtsamkeit von Beginn an“. Er rief zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Zukunft auf. Der Bundeskanzler bedauerte die sehr späte Entschädigung der Opfer des Nationalsozialismus, zeigte sich aber davon überzeugt, die Republik sei die letzten 60 Jahre in die „richtige Richtung“ gegangen.

Die Zerstörungen nach der Flutkatastrophe in Südostasien verglich Schüssel mit der Ruinenlandschaft nach dem Zweiten Weltkrieg und bedankte sich für die große Hilfsbereitschaft der Österreicher. Laut Angaben des Außenministeriums vom 16. Jänner werden weiterhin 135 Österreicher vermisst, 13 Personen aus Österreich wurden offiziell für tot erklärt. ■

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Die wichtigsten Termine im „Gedankenjahr“ 2005

Im Mittelpunkt des Jubiläumsjahres 2005 stehen drei für Österreichs jüngere Geschichte zentrale Ereignisse: Vor 60 Jahren, 1945, wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Nazi-Herrschaft die Republik wieder gegründet. Vor 50 Jahren, 1955, bekam Österreich mit dem Staatsvertrag seine volle Souveränität wieder. Vor 10 Jahren, 1995, trat Österreich der EU bei.
Neben der Auftaktveranstaltung zum „Gedankenjahr“ am 14. Jänner wird Mitte Mai im Belvedere der Jahrestag des Staatsvertrags-Jubiläums festlich begangen. Am 15. Mai sollen die Außenminister der vier Signatarmächte USA, Russland, Großbritannien und Frankreich noch einmal an jenen Tischen Platz nehmen, an denen vor 50 Jahren ihre Vorgänger den Staatsvertrag unterzeichnet hatten. Gefeiert wird auch am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober. Zum 50. Jahrestag der Neutralitäts-Erklärung wird unter anderem ein Sonderministerrat abgehalten. ■

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Sozialpaket für Angehörige der österreichischen Flutopfer

Für die heimgekehrten Opfer der Tsunami-Katastrophe und Angehörige von vermissten ÖsterreicherInnen beschloss die Bundesregierung am 11. Jänner ein Sozial- und Rechtspaket. Demnach können Angehörige sofort einen Antrag auf Hinterbliebenenpension stellen. Der Krankenversicherungsschutz für Vermisste und deren Hinterbliebene bleibt aufrecht, die Ausstellung von Ersatzdokumenten erfolgt gebührenfrei. ■

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Kanzler Schüssel: Bei Hilfe für Flutopfer Österreich im Spitzenfeld

Österreich befinde sich nach Pro-Kopf-Ausgaben bei der staatlichen Hilfe für die Regionen der Flutkatastrophe in Südostasien mit den zugesagten 50 Mio. Euro im internationalen Spitzenfeld, berichtete Bundeskanzler Wolfgang Schüssel nach dem Ministerrat am 11. Jänner.
Die Bundesregierung beschloss finanzrechtliche Regelungen, um den 34-Mio-Euro-Anteil des Bundes an den insgesamt 50 Mio. Euro öffentlicher Hilfsgelder aus Österreich zu sichern. Die Regierung werde das Geld aus dem Budget aufbringen und auf anderen Gebieten sparen, sagte der Bundeskanzler.
Das Schuldenmoratorium für die von der Tsunami-Katastrophe betroffenen Länder, auf das sich die 19 Gläubigerstaaten des Pariser Clubs – darunter auch Österreich – schon vor Beginn ihrer Beratungen am 12. Jänner einigten, wurde von Österreich vehement befürwortet. Das Angebot zum Aufschub der Schuldenrückzahlung werden voraussichtlich Indonesien, Sri Lanka und die Seychellen für den Wiederaufbau in Anspruch nehmen. Andere Länder wie Thailand lehnten ein Moratorium ab, um ihre Kreditwürdigkeit auf den internationalen Finanzmärkten nicht zu gefährden. Für Österreich seien aus jenen Ländern „zwei Mrd. Euro an Krediten ausständig“. Vor allem Indonesien sei ein für Österreich wesentlicher Schuldner. Aus diesem Land wären in den kommenden beiden Jahren 350 Mio. Euro an Schuldenrückzahlungen fällig gewesen. Die Finanzierung für ein Zinsmoratorium für fünf Jahre bezifferte Schüssel mit insgesamt bis zu 75 Mio. Euro.
Bei der UNO-Geberkonferenz am 11. Jänner leistete Österreich keinen Beitrag für die Soforthilfe der Vereinten Nationen. Man habe „einen anderen Ansatz“ gewählt und setze auf bilaterale Projekte, „die als österreichisch identifizierbar sind“, und mit der UNO abgestimmt werden sollen, wurde seitens des Außenministeriums mitgeteilt.
Die österreichischen Hilfsmittel in Höhe von 50 Mio. Euro waren in einer gemeinsamen Sitzung von Bundesregierung, Landeshauptleuten, Vertretern von Städte- und Gemeindebund sowie Sozialpartnern am 9. Jänner beschlossen worden. Die Hilfsgelder werden von den Ländern (10 Mio. Euro), Städten und Gemeinden (6 Mio. Euro) und der Regierung (34 Mio. Euro) in den nächsten drei Jahren zur Verfügung gestellt, erläuterte der Bundeskanzler und präsentierte zudem 12 konkrete Projekte in den Katastrophengebieten. Koordiniert werden diese Maßnahmen, in die auch Bundesheer, Rotes Kreuz und andere Hilfsorganisationen eingebunden sind, vom Krisenstabskoordinator der Bundesregierung, Ex-Innenminister Ernst Strasser.
Die Projekte beinhalten unter anderem Schulkooperationen, Wiederaufbau eines Dorfes in Sri Lanka, Schutz von Kindern bzw. Unterstützung von SOS-Kinderdörfern, Schutz von Frauen und Aufbau von Gesundheitszentren in der betroffenen Region, Hilfe für Fischerdörfer, Umweltschutz, Hilfe im Bereich Landwirtschaft/Veterinärmedizin, Minenräumung, Wasseraufbereitung, Ausbildung sowie Aufbau der Infrastruktur.
Der Spendenstand der „Nachbar in Not“-Hilfsaktion des ORF für die Opfer der Tsunami-Katastrophe betrug am 13. Jänner 23,5 Mio. Euro. Mehr als 5 Mio. Euro wurden den Hilfsorganisationen als Soforthilfe überwiesen. Hilfslieferungen mit 56 Tonnen dringend benötigter Medikamente gingen bereits in die Krisenregion.
Mehr als 10.000 Österreicher übernahmen bisher Patenschaften für SOS-Kinderdörfer in den Krisenländern. ■

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Österreich-Dörfer in Sri Lanka, Thailand und Indonesien

Die österreichischen Tageszeitungen „Kurier“ und „Die Presse“ starteten jeweils in Partnerschaft mit Industrie, Wirtschaft, Banken und Hilfsorganisationen groß angelegte Spendenaktionen zum Wiederaufbau der zerstörten Dörfer in den Katastrophengebieten Südostasiens. So genannte Österreich-Dörfer bzw. „Austrian Villages“ werden in Sri Lanka, Thailand und Indonesien entstehen. Die Spendengelder sollen einerseits gezielte Hilfe zur Selbsthilfe leisten und zum anderen professionelle Unterstützung bei der Errichtung und Finanzierung von Schulen, Waisenhäusern, Gesundheitszentren und Infrastruktur bieten. Die lokale Bevölkerung ist in alle Projekte eingebunden. Bereits in den ersten Tagen der Hilfsaktionen – unter dem Motto „Österreich-Dorf“ (Kurier) bzw. „Wir bauen Leben“ (Die Presse) – gingen enorme Spendensummen von Privaten, Firmen und Institutionen ein. ■

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OECD: Österreicher wurden reicher

Österreich holte beim Pro-Kopf-Einkommen in den vergangenen Jahren weiter auf. Das geht aus einer neuen Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Experten berechneten, wie hoch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Einwohner unter Berücksichtigung der jeweiligen Kaufkraft im Land ausfällt. Die Österreicher gehören demnach zu den Aufsteigern und liegen gemeinsam mit den Dänen und Niederländern auf Platz 6 – um 18 % über dem Durchschnitt der OECD-Länder. An der Spitze blieb Luxemburg.
Deutschland ist hingegen auf der 42 Staaten umfassenden Rangliste von Platz 12 auf Platz 19 abgerutscht. Mit einem Wohlstandsindex von 105 (OECD-Durchschnitt: 100) entspricht es – wie auch Italien – in der Wirtschaftsleistung pro Kopf genau dem EU-Durchschnitt.
Den größten Sprung nach vorne machte laut OECD-Statistik Irland und stieg in die Spitzengruppe mit den höchsten Einkommen auf (Luxemburg, Norwegen, Schweiz, USA).
Österreich findet sich wie die meisten westeuropäischen Länder in der zweithöchsten Gruppe mit mehr als 100 Punkten. ■

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VA Tech: ÖIAG stimmt Verkauf an Siemens zu

Der Aufsichtsrat der Verstaatlichtenholding ÖIAG gab am 10. Jänner in einer außerordentlichen Sitzung grünes Licht für den Verkauf des restlichen 14,7-Prozent-Anteils der VA Tech an den Siemens-Konzern. „Wir nehmen das Angebot von 55 Euro je Aktie an“, bestätigte ÖIAG-Aufsichtsrat Veit Sorger. Damit steht dem Rückzug des Staates aus dem börsenotierten Technologiekonzern VA Tech nun nichts mehr im Weg.
Sollte Siemens das bis 9. Februar befristete Übernahmeangebot von 55 Euro pro Aktie nicht wie vom Markt erwartet nachbessern, kassiert die ÖIAG beim Verkauf ihrer 2,25 Mio. VA Tech-Aktien in Summe 123,75 Mio. Euro. Man hoffe „auf mehr als 55 Euro“, sagte ÖIAG-Aufsichtsratspräsident Alfred Heinzel. Die ÖIAG werde sich allerdings nicht aktiv am Preispoker beteiligen. An der Börse wird seit rund zwei Monaten auf ein von Siemens nachgebessertes Offert spekuliert. Am 10. Jänner stieg die VA Tech-Aktie auf 60 Euro.
Den Privatisierungsauftrag der Bundesregierung – stabile österreichische Kernaktionärsstruktur, Wahrung der Unternehmenseinheit und Standortsicherung in Österreich – sieht ÖIAG-Aufsichtsratsvorsitzender Heinzel erfüllt.
Der VA Tech-Vorstand bekräftigte indes seine vor kurzem verbesserte Prognose, im Jahr 2005 einen Netto-Gewinn von mehr als 66 Mio. Euro zu erzielen. Durch den Auftragsstand seien für heuer bereits über 70 % des geplanten Umsatzes abgesichert, so der Vorstand.
Die VA Tech, größter österreichischer Technologiekonzern, macht etwa 4 Mrd. Euro Umsatz und beschäftigt weltweit knapp 17.000 Mitarbeiter, davon rund 8.000 in Österreich. ■

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Boom bei Ökostrom

Die Erzeugung von „Grünem Strom“ verbucht in Österreich Rekordzuwächse. Bis Ende Dezember wurde beim „sonstigen Ökostrom“ (Windkraft, Biomasse, Biogas und Photovoltaik) eine installierte Leistung von fast 1.000 Megawatt (MV) genehmigt, wie aus den Daten der Regulierungsbehörde E-Control hervorgeht. Das ursprünglich für 2008 geplante Ziel eines Anteils des sonstigen Ökostroms von 4 % an der gesamten Stromerzeugung wird laut E-Control voraussichtlich schon 2006 erreicht. ■

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Börse Wien mit Umsatz-Rekord

2004 wurden an der Wiener Börse insgesamt 39,5 Mrd. Euro gehandelt, womit im Vergleich zum Vorjahr (20 Mrd. Euro) eine Verdoppelung des Handelsumsatzes gelang. Demnach verbucht die Börse Wien neben dem ATX-Höchststand ein in ihrer Geschichte einzigartiges Rekordvolumen. Angeführt wird die Liste der Umsatzgewinner von der Telekom Austria (8,5 Mrd. Euro), gefolgt von der Erste Bank (5,4 Mrd. Euro). Auf Platz 3 rangiert der Mineralölkonzern OMV (4,3 Mrd. Euro). Einen weiten Sprung nach vorne im Umsatzranking machte auch die VA Tech-Aktie: Sie kletterte von Platz 8 auf Rang 6 und überholte damit ihr Mutter-Unternehmen Voestalpine.
Getragen wurde der Anstieg ausschließlich vom Aktienmarkt, während der Anleihenmarkt einbrach: Von 1.01 Mrd. Euro auf 719,5 Mio. Euro. Experten führen das wachsende Anlegerinteresse auch auf Wiens Nähe zu Osteuropa zurück. ■

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Coop Himmelb(l)au baut Euro-Zentralbank in Frankfurt am Main

Das Wiener Architektenduo, Wolfgang Prix und Helmut Swiczinsky, vulgo Coop Himmelb(l)au, baut den neuen Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) am Mainufer im Frankfurter Osten. Die Österreicher konnten sich bei einem Wettbewerb gegen zahlreiche internationale Architekten durchsetzen. Zurzeit arbeiten 1.300 Mitarbeiter in drei Hochhäusern der Frankfurter City für die EZB. Mit der Übersiedlung auf das Gelände der ehemaligen großen Markthalle von 1928, die mit ihrem einzigartigen Zauber erhalten bleiben wird, sollen nun 2.500 Arbeitsplätze bzw. große Ausstellungs- und Konferenzflächen entstehen. Diese Arbeitsplätze werden in einer „vertikalen Stadt“ (Prix) geschaffen, in einem eleganten, schmal wirkenden Hochhaus von 184 Metern Höhe, dass durch Brücken mit einem „Groundscraper“ verbunden ist. Das Modell zeigt eine atemberaubende, sehr leicht wirkende Architektur, die genial Historie und Moderne verwebt. Insgesamt umfasst das Projekt 250.000 Quadratmeter. Frankfurt dürfte bald sein neues Wahrzeichen haben. ■

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King Faisal Preis an Anton Zeilinger

Der Wiener Experimentalphysiker Anton Zeilinger wird für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Quantentechnologie mit dem von der King Faisal International Foundation vergebenen diesjährigen King Faisal Preis im Bereich Naturwissenschaften ausgezeichnet. Er teilt die Auszeichnung mit Federico Capasso von der Harvard University und dem Nobelpreisträger für Physik 2004, Frank Wilczek, vom Massachusetts Institute of Technology (MIT). Das Preiskomitee hob in einer generellen Begründung Zeilingers große Leistungen „für die Menschheit“ hervor und spezifizierte sie auch für das Gebiet der Quantenteleportation und –kryptographie. Der Geehrte sieht die Auszeichnung als Anerkennung der Leistungen seines Forscherteams. Der Preis wird Ende März in Riad (Saudi Arabien) verliehen.
Die nach der Ermordung von König Faisal im Jahr 1976 ins Leben gerufene Foundation vergibt die Auszeichnung jährlich in mehreren Kategorien, u.a. auch in Medizin, für Islamische Studien, Arabische Sprache und Literatur. ■

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Schottenstift 850 Jahre alt

Das Schottenstift auf der Freyung in der Wiener Innenstadt feiert sein 850-jähriges Bestehen. Am 13. Jänner, dem Todestag des Stifters Heinrich II. Jasomirgott, wurde das Jubiläum im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes und eines anschließenden Festaktes mit Kardinal Schönborn begangen. Im Mai wird das Stiftsmuseum wieder öffentlich zugänglich sein. 1155 holte der Babenberger Herzog iro-schottische Mönche von Regensburg nach Wien, um eine neue Stätte des Gebets und der kulturellen Begegnung zu etablieren. Heute sind in dem Benediktinerstift noch 24 Mönche tätig. Die aktuelle Situation wird von Abt Heinrich Ferenczy als „sehr positiv“ bezeichnet. Das Kloster betreibt Obstbau und Schweinezucht, hat Besitz im Wienerwald, wo kürzlich ein Reitstall für behinderte Kinder eingerichtet wurde. Einkünfte kommen auch von dem Shop auf der Freyung und Wohnungen, die vermietet werden.
Seit jeher hat das Schottengymnasium einen überragenden Ruf. Seit kurzem dürfen es auch Mädchen besuchen. Zu den berühmten Absolventen des Schottenstifts zählen u.a. Victor Adler, der Gründer der Sozialdemokratie, Fürst Hans Adam von Liechtenstein und Dichter-Fürst Ernst Jandl, Ex-Sozialminister Franz Hums und last but not least Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. ■

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BA-CA Kunstforum: Traumausstellung über Willem de Kooning

Das Kunstforum in Wien zeigt bis 28. März die erste große Ausstellung über Willem de Kooning in Österreich. Der 1904 in Rotterdam geborene Künstler, der 1926 illegal in die USA emigrierte und 32-jährig beschloss, Maler zu werden, gilt als einer der Hauptvertreter des Abstrakten Expressionismus. Nach langer Alzheimerkrankheit stirbt de Kooning 1997 in New York. Seine facettenreiche Malerei changiert stets zwischen den Polen der Figuration – wie etwa in den bekannten Women-Bildern – und der gestischen Abstraktion, die mit Action Paintern wie Jackson Pollock und Franz Kline stark in Verbindung steht. Dieses Wechselspiel wird anhand exzeptioneller Werksbeispiele vorgestellt: Die Schau reicht von den Portraitbildern der frühen 40er Jahre über die Black and White Paintings zu den Women-Bildern der 1950er Jahre, den monumental abstrakten malerischen Pinselhieben um 1960, bis zu seinen späten Arbeiten der 1980er Jahre, eleganten lichtdurchfluteten Werken. ■

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2006: Mozarthaus Vienna

Von 1784 bis 1787 lebte Wolfgang Amadé Mozart im Wiener Stadtzentrum, im Haus Domgasse 5. Im Jänner 2006, zum 250. Geburtstag, wird nach umfangreicher Generalsanierung nun im so genannten „Figarohaus“, wo „Le nozze di Figaro“ entstand, das neue Mozarthaus Vienna auf sechs Stockwerken und rund 1000 Quadratmetern eröffnet, mit Café, Shop, Veranstaltungsräumen. Mozart selbst lebte durchaus üppig "nur" auf 180 Quadratmetern.
Die Gesamtkosten des Projekts, 6,5 Mio. Euro, werden überwiegend fremdfinanziert. Eine Million stammen von der Gemeinde Wien, 600.000 Euro vom Bund. Man rechnet mit rund 170.000 Besuchern im Jahr. ■

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Berlin: Mozart-Porträt entdeckt

In der Berliner Gemäldegalerie ist ein bisher unbekanntes Mozart-Porträt entdeckt worden. Das Ölgemälde von Johann Georg Edlinger ist wahrscheinlich während Mozarts letztem Aufenthalt in München 1790 entstanden und zeigt den mit gesundheitlichen Problemen ringenden Komponisten ziemlich aufgedunsen, Ergebnis einer damals gebräuchlichen Quecksilberkur, die sein Ende nur beschleunigt haben dürfte. Nach neuesten Forschungen starb Wolfgang Amadé Mozart wahrscheinlich an einer Nierenblutung. ■

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In memoriam Fritz Aigner

Der Linzer Maler Fritz Aigner ist am 9. Jänner im Alter von 74 Jahren gestorben. Aigner war ein künstlerischer Einzelgänger. Sein Werk weist Affinitäten zum Klassischen Surrealismus und zu einem Magischen Realismus auf. Die meisten monumentalen Gemälde in altmeisterlicher Technik, seine Hinterglasbilder und eine Unmenge von Grafiken bewegen sich im Spannungsfeld von Eros und Religion. Verwandt fühlte er sich vor allem Rembrandt, der sein Oeuvre motivisch durchzieht. Prägende Eindrücke empfing er u.a. auch von Altdorfer, Grünewald, Velasquez, Goya und de Zurbaran. Gemeinsam mit Malern und Bildhauern wie Josef Fischnaller und Erich Ruprecht begründete er Mitte der 60er Jahre die Neue Donauschule. ■

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Briefmarke: Karajan-Centrum

Das „Herbert-von-Karajan-Centrum“ in Wien sieht sich als kulturelle Einrichtung mit dem Ziel, das musikalische Erbe des Dirigenten (1909-1989) in einem zentralen Archiv zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen bzw. die verschiedenen Anliegen des Maestros erfolgreich zu vertreten. Die Österreichische Post nahm das 10-jährige Bestehen des Herbert-von-Karajan-Centrums nun zum Anlass, eines Mannes zu gedenken, der Österreichs Ruf als ein Zentrum klassischer Musik wesentlich mitbestimmt hat. Viele Jahre hat er die Salzburger Festspiele geprägt, 1967 begründete er die Osterfestspiele in Salzburg. Die Sondermarke, die Herbert von Karajan im Profil zeigt, erschien am 14. Jänner. ■

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Linzer Prix Ars Electronica: Suche nach Kreativen

Der CyberArts-Wettbewerb „Prix Ars Electronica“ findet bereits zum 19. Mal statt. Schon seit 10. Jänner können Kreative verschiedenster Bereiche ihre Arbeiten einreichen. Insgesamt sechs „Goldene Nicas“ und Preisgelder von rund 110.000 Euro werden vergeben. Neben den Nachwuchswettbewerben „u19“ und „the next idea“ sowie den rein künstlerischen Disziplinen Digital Music, Net Vision, Computer Animation und Interactive Art steht auch die stark gesellschaftspolitisch positionierte Kategorie Digital Communities Bewerbern offen. Die Einreichfrist läuft bis 10. März. ■

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Jüdisches Museum in Hohenems wird modernisiert

2004 haben rund 10.000 Menschen die Ausstellungen und Veranstaltungen des jüdischen Museums in Hohenems besucht. Noch mehr Öffentlichkeit soll in Zukunft ein Museumscafé im Eingangsbereich des Gebäudes schaffen. Für den Umbau wird das Museum vom 6. Februar bis 8. März geschlossen bleiben. Das neue Museumscafé soll kultureller Treffpunkt, Lesecafé und Informationsbüro für die gesamte Vorarlberger Region werden. Das Jüdische Museum Hohenems hat in Ausstellungen, Lesungen und Vorträgen 2005 das Hauptthema „Sammeln, Dinge, Obsessionen“. ■

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Wiener Festwochen 2005

Unter der Leitung von Intendant Luc Bondy mit Schauspieldirektorin Stefanie Carp und Musikdirektor Stéphane Lissner zeigen die Wiener Festwochen vom 7. Mai bis 19. Juni ein vielfältiges Programm mit 37 Produktionen – darunter 6 Uraufführungen, 4 Neuinszenierungen und 4 Europapremieren – aus 22 Ländern und mit164 Vorstellungen. Es werden 55.000 Karten angeboten. Die Ensembles kommen aus Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, dem Iran, Kanada, Kolumbien, Lettland, Litauen, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Pakistan, Polen, Russland, der Schweiz, Spanien, Südafrika, Ungarn und den USA. ■

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Osterklang Wien 2005

Osterklang Wien bringt von 18. bis 28. März ein breites Spektrum an sakral orientierter Musik, ausgehend von Bachs „Matthäus-Passion“ unter Daniel Harding und den Wiener Philharmonikern über die Komposition „In Croce“ von Sofia Gubaidulina, das Hamburg Ballett unter John Neumaier mit Schuberts „Winterreise“ in der Fassung von Hans Zender, über Loris Tjeknavorians „The Life of Christ“, das der Komponist selbst dirigiert, die „c-Moll-Messe“ Mozarts, von Robert Levin vervollständigt und unter Helmuth Rilling in Österreich erstaufgeführt bis zu Verdis „Quattro pezzi sacri“, interpretiert vom RSO Wien unter Bertrand de Billy. Wagners „Parsifal“ wird unter der Leitung von Peter Schneider in der Wiener Staatsoper aufgeführt, bei „Frühling in Wien“ erweisen die Wiener Symphoniker unter Marko Letonja den neuen EU-Ländern an den österreichischen Grenzen musikalische Referenz. ■

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Niederösterreich: Jubiläum 2005

Zwei große Ausstellungen dominieren 2005 das kulturelle Programm in Niederösterreich: Bei der Landesausstellung am Heldenberg bei Wetzdorf (Bezirk Hollabrunn) stehen von 4. Mai bis 1. November die einzigartigen steinzeitlichen Kreisgrabenanlagen im Mittelpunkt. In der Schallaburg bei Melk lässt sich zwischen 15. April und 1. November unter dem Motto „Österreich ist frei – der österreichische Staatsvertrag 1955“ die jüngere Historie des Landes nachvollziehen. Die ältesten Monumentalbauten Europas – die so genannten Kreisgräben – dominieren die diesjährige Landesausstellung am Heldenberg. Geheimnisumwittert und erst teilweise enträtselt zählen diese mystischen Kultplätze mit Durchmessern bis zu 180 Metern zu den eindrucksvollsten Bauwerken der Urgeschichte. Extra für die Schau wurde erstmals ein Kreisgraben in Originalgröße nachgebaut. Eine weitere Attraktion werden die Lipizzaner-Vorführungen der Spanischen Hofreitschule sein, die künftig auch ihr Sommerquartier in Wetzdorf aufschlägt.
„Österreich ist frei“ soll vor allem die Schlüsselrolle Niederösterreichs in der Nachkriegsgeschichte betonen. „Persönlichkeiten wie die Niederösterreicher Leopold Figl und Julius Raab sind die Väter des Staatsvertrages und die Baumeister der Zweiten Republik. Ihre Verdienste und die Leistungen der Aufbaugeneration sollen honoriert werden und jungen Menschen den Werdegang Österreichs veranschaulichen“ so Landeshauptmann Erwin Pröll. Zu sehen sind auch u.a. Exponate von einer Sammelaktion aus Niederösterreich. ■

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Markhardt-Buch: Das Österreichische Deutsch im Rahmen der EU

Elfriede Jelinek, Literaturnobelpreisträgerin 2004, hat mehrmals darauf hingewiesen, wie sehr sich ihre Sprache und diejenige ihrer österreichischen Kollegen wie z.B. Peter Handke, Friederike Mayröcker oder Ernst Jandl von deutschen Schriftstellern unterscheide, auch durch eine andere „Musikalität“. Unsere Englisch-Übersetzerin Dr. Heidemarie Markhardt hat ein grundlegendes Werk, basierend auf ihrer Dissertation, veröffentlicht: „Das Österreichische Deutsch im Rahmen der EU“. Eingehend setzt sie sich mit den österreichischen Ausdrücken der deutschen Sprache auseinander, die durch das so genannte Protokoll Nr. 10 offiziellen Eingang in die EU fanden. Es geht nicht nur um Paradeiser (dt. Tomaten), Erdäpfel (dt. Kartoffeln) oder Marillen (dt. Aprikosen). Für Feinspitze, die das Deutsche differenziert genießen wollen, unbedingt lesenswert. ■

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Kulm – größte Naturflugschanze Österreichs bereit für die WM 2006

Die größte Naturflugschanze der Welt, der Kulm in Tauplitz/Bad Mitterndorf war die Austragungsstätte des Skiflug Weltcups von 14. bis 16. Jänner 2005. Diese Veranstaltung war die Generalprobe für die Skiflug-Weltmeisterschaft von 12. bis 15. Jänner 2006. Vertreter der Republik Österreich, des Landes Steiermark und der Gemeinde von Tauplitz und Bad Mitterndorf haben sich im Jahre 2004 dazu entschlossen, die Skifluganlage auf den modernsten Stand zu bringen. Zur Erhöhung der Sicherheit der teilnehmenden Sportler und Zuseher sowie zur Verringerung der Belastung der Skiflieger wurde eine Aufstiegshilfe in Form eines Doppelsesselliftes (Talstation: Bereich Springerdorf; Bergstation: Bereich Schanzenanlauf) errichtet. Weitere laufende Verbesserungen im Bereich der Infrastruktur (Wasserversorgung etc.) dienen ebenfalls dazu, die Skiflugarena so weiter zu entwickeln, dass der Servicegrad für die teilnehmenden Sportler, Zuseher und die übertragenden TV-Stationen nachhaltig gesteigert werden kann. Der Bund hat sich bei den bisherigen Ausbauten ebenso wie das Land Steiermark grundsätzlich mit 40 % der Kosten beteiligt, die Gesamtsumme beträgt € 1,569.837,-. Die Anlage benötigt aber noch ein Starthaus. Dieses soll spektakulär über dem Anlauf gebaut werden und den Athleten die bestmögliche Aufwärmphase ermöglichen. Der Baukörper wird auch für weitergehende Nutzungen, ähnlich dem Modell Berg Isel, zur Verfügung stehen und kann somit zusätzliche Impulse für die Region bieten und wird in der Folge die Erhaltung der Schanzenanlage für die Gemeinden Tauplitz und Bad Mitterndorf erleichtern. Die feierliche Unterzeichnung erfolgte im Zuge der Weltcup-Veranstaltung am Wochenende in Anwesenheit von Sport-Staatssekretär Mag. Karl Schweitzer, Landresrat Hermann Schützenhofer, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel sowie Ministerialrat Erich Irschik und den Bürgermeistern von Tauplitz und Bad Mitterndorf. ■

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Begeisternde Winteruniversiade in Innsbruck/Seefeld

Die 22. Winteruniversiade Innsbruck/Seefeld 2005 findet von 12. bis 22. Jänner 2005 im Raum Innsbruck statt und ist somit die zweitgrößte Wintersportgroßveranstaltung der Welt. Weitere Austragungsorte sind die nordischen Zentren Seefeld und Hochfilzen (Biathlon) sowie Telfs (Eishockey). Mehr als 1.500 Studenten aus 53 Nationen kämpfen in mehr als 10 Wintersportdisziplinen um 69 Medaillen. Neben den vorgeschriebenen Sportarten Ski Alpin, Skilanglauf, Skisprunglauf, Nordische Kombination, Biathlon, Snowboard, Eiskunstlauf, Short Track und Eishockey steht bei dieser Universiade Eisschnelllauf im Rahmen des "Optional Sports" auf dem Programm. Die vorgeschriebenen Sportarten werden durch die Bewerbe Ski Cross (Ski Alpin), Big Air der Herren (Snowboard) und dem Damenbewerb auf der Normalschanze (Skisprunglauf) ergänzt. Skeleton wird als Demonstrationsbewerb geführt. Neben Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, der die Veranstaltung im Zuge der spektakulären Zeremonie eröffnete, ließen es sich acht Mitglieder der österreichischen Bundesregierung (Martin Bartenstein, Elisabeth Gehrer, Herbert Haupt, Maria-Rauch-Kallat, Günther Platter, Josef Pröll, Liese Prokop und Karl Schweitzer) nicht nehmen, die Eröffnungsshow „Frozen Heaven“ live mitzuerleben - ebenso der für Sport und Bildung zuständige EU-Kommissar Ján Figel sowie mit Dr. Leo Wallner, dem Präsidenten des Österreichischen Olympischen Comité und FIS-Präsident Gian Franco Kasper auch prominente Vertreter des nationalen und internationalen Sports. Auf der "Frozen Heaven"-Bühne wurde ein Kunstwerk aus sphärischen Klängen, tänzerischen Einlagen und ungewohnten Filmclips dargeboten. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zeigte sich begeistert: „Ich gratuliere den Organisatoren zu dieser originellen und überaus gelungenen Eröffnung. Den Enthusiasmus dieser jungen Menschen aus aller Welt werde ich gerne in Erinnerung behalten.“ ■

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