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Der 77-jährige Architekt verstarb am Freitag in Graz
"Österreich verliert einen seiner wichtigsten Architekten. Die Bandbreite seines Schaffens reicht von herausragenden Werken wie dem Wiener Zentralsparkassengebäude, dem spektakulären T-Center bis hin zum berühmten Steinhaus. Sein innovatives Gesamtwerk symbolisiert seinen Mut zur Unkonventionalität. Nicht zuletzt zeichnete ihn ganz besonders sein Engagement aus, sein Wissen und seine Leidenschaft auch an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Als Speerspitze der österreichischen Architektur genoss er höchstes Ansehen im In- und Ausland", würdigte Staatssekretär Josef Ostermayer Günther Domenig und sprach dessen Angehörigen, Freunden und Weggefährten sein Mitgefühl aus.
Der in Kärnten geborene Domenig wurde einer breiten Öffentlichkeit nicht zuletzt als Planer des Zentralsparkassengebäudes in Wien Favoriten bekannt. Das T-Center, das die Wiener Büro-Skyline prägt, erhielt zahlreiche Preise. Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählt das viel beachtete Gesamtkunstwerk Steinhaus in Steindorf am Ossiacher See, dessen Entstehung 22 Jahre in Anspruch nahm. Diese ausgewählten Werke sind nur ein Teil des umfassenden Schaffens Domenigs, der als wichtiger Wegbereiter zukunftsweisender Architektur angesehen wird. International sorgte Domenig mit seinen Entwürfen für die Olympischen Spiele 1972 in München für Aufsehen. In der Folge avancierte der populäre Architekt bald zum gefragten Gastprofessor und Wettbewerbsjuror.
Neben internationalen Auszeichnungen wurde er 2004 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis geehrt und erhielt 2006 den Staatspreis für Architektur.
Rückfragehinweis:Elvira Franta Bakk. phil.Pressesprecherin desStaatssekretärs im BundeskanzleramtDr. Josef OstermayerTel.: +43 1 531 15-202656elvira.franta@bka.gv.at
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