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Erster Fortschrittsbericht zeigt: Die Hälfte der staatsnahen Unternehmen erfüllen bereits die 25 Prozent-Frauenquote - Im Durchschnitt beträgt die Quote 26 Prozent
Anlässlich des ersten Fortschrittsberichts über die Erhöhung des Frauenanteils in den Aufsichtsgremien staatsnaher Unternehmen nahmen Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute gemeinsam vor dem Ministerrat Stellung.
"Der Bund ist im Vorjahr mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung voran gegangen. Ein Jahr später zeigt sich: Wir sind sehr ambitioniert unterwegs und haben bei der Hälfte aller Betriebe schon das Ziel erreicht, das wir uns bis Ende 2013 gesteckt haben. Darauf bin ich stolz", so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.
"Während beim letzten Rechnungshofbericht 2007/2008 nur 16,1 Prozent aller Aufsichtsräte in der öffentlichen Wirtschaft Frauen waren, sind es jetzt bei den 55 betroffenen Unternehmen des Bundes 26 Prozent. Damit erhöhen wir die Karrierechancen von Frauen, stärken die Unternehmen sowie die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich", so Mitterlehner. "Im Wirtschaftsministerium haben wir den Durchschnittswert von 25 Prozent vor der ersten Frist erreicht und werden diesen Weg weiter gehen und verstärkt Frauen aus der gemeinsam mit WKOe und IV eingerichteten Aufsichtsrätinnen-Datenbank in unsere Betriebe nominieren."
Der Bund ist an 55 Unternehmen mit 50 Prozent oder mehr beteiligt. 27 Betriebe weisen bereits eine Frauenquote von 25 Prozent aus. Bei 12 dieser Unternehmen beträgt der Frauenanteil sogar über 50 Prozent. 28 Unternehmen erfüllen die 25 Prozent-Quote noch nicht, jedoch wird es durch zahlreiche Neubestellungen in den Jahren 2012 und 2013 noch zu Änderungen in der Zusammensetzung dieser Aufsichtsräte kommen.
Der Beschluss über die Selbstverpflichtung für Unternehmen mit einem Bundesanteil von 50 Prozent und mehr ist mit März 2011 in Kraft getreten. Bis Ende 2013 war die Zielvorgabe ein Frauenanteil in den Aufsichtsräten von 25 Prozent, bis Ende 2018 sollen es 35 Prozent sein.
Rückfragehinweise:
Pressesprecherin des Bundesministers Reinhold Mitterlehner:Mag. Waltraud KasererTel.: +43 (01) 71100-5108Mobil: +43 664 813 18 34waltraud.kaserer@bmwfj.gv.at
Dr. Julia ValskyPressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-HosekTel.: 01 531 15-202149Mobil: 0664 610 62 76julia.valsky@bka.gv.at
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