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Frauenministerin fordert "PendlerInnenpauschale neu"
"Bauen wir das Pauschale für die Pendelnden so um, dass alle etwas davon haben", forderte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute, Freitag. "Ich freue mich über den Vorstoß des Wirtschaftsministers, das Pauschale sozial zu staffeln. Was es jetzt braucht, sind Verbesserungen im Sinne der Frauen in Österreich."
Konkret müssten auch alle teilzeitbeschäftigten Frauen Zugang zu dieser Pauschale erhalten. "Derzeit ist das Pauschale an zehn Arbeitstage im Monat geknüpft. Wenn Frauen weniger Tage arbeiten und trotzdem pendeln, fallen sie um diese Leistung um", so die Frauenministerin. "Was es daher braucht, ist eine Systemänderung!"
Konkret fordert die Frauenministerin eine "Pendlerinnen- und Pendlerpauschale neu": "Wandeln wir den bisherigen Freibetrag um in einen Absetzbetrag. So bekommen alle, die pendeln, denselben Betrag für eine bestimmte Wegstrecke – und zwar unabhängig vom Einkommen. Das ist für mich soziale Treffsicherheit", so Heinisch-Hosek.
Außerdem sei ein Schritt in Richtung mehr Ökologisierung notwendig. "Wer öffentliche Verkehrsmittel nützt, der soll ein höheres Pauschale bekommen. Das bringt der Umwelt etwas, und auch den Frauen. Denn wir wissen, dass Frauen viel häufiger als Männer die Öffis nutzen", so die Frauenministerin abschließend.
Rückfragehinweis:Dr. Julia ValskyPressesprecherin derBundesministerin Gabriele Heinisch-HosekTel.: 01 531 15-202149Mobil: 0664 610 62 76julia.valsky@bka.gv.at
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