07.10.2011
Gabriele Heinisch-Hosek: "Nobelpreis stärkt den Einsatz für Frauenrechte"

Drei beeindruckende Frauenaktivistinnen geehrt

Sehr erfreut zeigte sich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich der Bekanntgabe der Verleihung des Friedensnobelpreises 2011 an die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf, ihre Landsfrau Leymah Gbowee sowie die jemenitische Frauenaktivistin Tawakkul Karman. "Bisher sind viel weniger Frauen als Männer vom Nobelkomitee ausgezeichnet worden. Umso erfreulicher ist es, dass heuer die Taten dieser drei beeindruckenden Frauen mit dem Friedensnobelpreis geehrt werden. Ich gratuliere den Preisträgerinnen von ganzem Herzen", so die Bundesministerin.

Die Auszeichnung würde auch die wichtige Rolle der Frauen für Freiheit und Demokratie in der Welt deutlich machen. "Nur werden sie allzu gerne von der Geschichtsschreibung vergessen. Auch gegen dieses Vergessen setzt das Nobelkomitee ein starkes Zeichen", unterstrich die Frauenministerin.

"Dauerhafter Frieden ist nur dann möglich, wenn wir gleiche Rechte für Frauen auf der ganzen Welt haben. Diese drei Frauen haben dazu einen starken Beitrag geleistet und sind Vorbilder, weit über die Grenzen ihrer Heimatländer hinaus", so Heinisch-Hosek abschließend.

Rückfragehinweis:
Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel.: 01 531 15-2149
Mobil: 0664 610 62 76
julia.valsky@bka.gv.at