05.06.2009
Heinisch-Hosek: Beim Ausbau der Plätze für die unter Drei-Jährigen müssen wir einen Zahn zulegen

Druck der Eltern wird steigen, wenn einkommensabhängiges Kindergeld in Kraft ist

Die Zahlen der Statistik Austria würden zeigen, dass wir beim Ausbau der Kinderbetreuungsplätze in Österreich vorankommen, sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion auf die neuen Daten der Kindertagesheimstatistik. "Mit der Geschwindigkeit, mit der wir neue Betreuungsplätze schaffen, bin ich nicht zufrieden. Gerade beim Ausbau der Plätze für die unter 3-Jährigen müssen wir einen Zahn zulegen", so die Ministerin weiter. Alle Kinder hätten in jedem Alter das Recht auf bestmögliche Kinderbetreuung. 
 
Und das nicht nur, weil Österreich (mit Ausnahme von Wien) von den EU-Zielen weit entfernt sei und enormen Aufholbedarf zu anderen Ländern bestehe. "Der Druck von Seiten der Eltern wird steigen, Betreuungsplätze für die Kleinsten anzubieten, sobald das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld ab Jänner 2010 in Kraft ist", ist Heinisch-Hosek überzeugt.
 
Es brauche eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund und Ländern, den Ausbau der Kinderbetreuung für die Kleinsten zu forcieren. "Wir sind bereit dazu". Der Bund stelle heuer und im nächsten Jahr 30 Millionen Euro für den Ausbau der Betreuungsplätze zur Verfügung und sie gehe davon aus, dass in den kommenden zwei Jahren eine deutliche Steigerung zu schaffen sei, sagte die Frauenministerin abschließend.

Rückfragehinweis:
Mag. Dagmar Strobel
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel.: 01 531 15-2149
dagmar.strobel@bka.gv.at