LEO: Die Lern- und Entwicklungswerkstätte der Oststeiermark

Die Lern- und Entwicklungswerkstätte der Oststeiermark (LEO) GmbH wurde mit Unterstützung des Regionalpakts Oststeiermark gegründet. Sie beschäftigt langzeitarbeitslose Menschen aus der Region und bereitet sie durch Arbeitstrainings, Schulungen und Praktika auf den Wiedereintritt in den ersten Arbeitsmarkt vor. In den Jahren 2002 bis 2005 wurden 53 Transitarbeitskräfte beschäftigt. Davon fanden mehr als die Hälfte eine neue Stelle.

Die Beschäftigten der LEO GmbH arbeiten in folgenden Bereichen:

  • Instandsetzung von Oldtimertraktoren und -autos, Metall- und Zaunbau,
  • Umrüstung von Dieselfahrzeugen auf den Betrieb mit reinem Pflanzenöl,
  • Kneippanlagenbau.

Zudem ist die LEO GmbH auch Träger eines weiteren Projektes, das mit Unterstützung des Bundessozialamtes realisiert wird. Das ARGUS Sicherheitsteam beschäftigt ältere Personen mit Behinderung im Sicherheitsbereich, Bewachung von Gebäuden und Revierstreifendienst.

Das Foto zeigt mehrere Mitarbeiter von LEO beim Renovieren eines Mercedes Oldtimer.

LEO Lern-und Entwicklungswerkstätte (© LEO )

Insgesamt arbeiten in der LEO GmbH derzeit 32 Menschen. Die Trägerstruktur von LEO wird von 21 Gemeinden aus drei Bezirken gebildet. Das Arbeitsmarktservice unterstützt die LEO GmbH finanziell, wobei sich die Förderungen stufenweise verringern. Gefördert wurden die Konzepterstellung, Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung und Personalkosten.

Daten und Fakten:

  • Projektlaufzeit: 2002–2008
  • EU-Programm: ESF
  • Gesamtkosten 2006: 862.842 Euro
  • EU-Kofinanzierung: 138.794 Euro
  • Nationale öffentliche Förderung: 262.364 Euro
  • Förderungen gesamt: 401.159 Euro
  • http://www.leo-gmbh.com