Frauen-Lebenswerk-Preis

  1. Die Gestaltung des Preises
  2. Preisträgerin 2012
  3. Preisträgerin 2011
  4. Preisträgerin 2010
  5. Weiterführende Informationen

Ziel des Frauen-Lebenswerk-Preises ist die Würdigung herausragender Lebenswerke von Frauen, die sich für die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern eingesetzt haben und in diesem Sinne in ihrem Wirkungsbereich Bedeutendes leisteten und Vorbildcharakter haben.

Der Preis, 2010 erstmal eingeführt, wird einmal pro Jahr von der Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst verliehen.

Die Verleihung des Lebenswerkpreises erfolgt gemeinsam mit dem Käthe-Leichter-Preis.

Die Nominierung sowie die Wahl der Preisträgerinnen erfolgt durch eine unabhängige Jury – es ist daher keine Eigenbewerbung möglich.

Die Jury setzt sich aus Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung, die auf dem Gebiet der Frauen- und Geschlechterforschung anerkannt sind, universitär und außeruniversitär, aus verschiedenen Disziplinen sowie maßgeblichen Persönlichkeiten der Interessenvertretungen der Arbeitnehmenden und anderer Preisstiftenden zusammen.

Die Gestaltung des Preises

Der Frauen-Lebenswerk-Preis 2010: Eine Statue aus Bronze.




Die Gestaltung des Preises übernahm die Künstlerin MMag. Angelika Rattay.

Der Frauen-Lebenswerk-Preis ist eine Statue aus Bronze. Sie ist weiblich und präsentiert sich selbstbewusst mit einer stolzen Körperhaltung. Durch ihre Schrittstellung und Haltung erhält die "schreitende Frau" eine Dynamik und Zielstrebigkeit.




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Preisträgerin 2012

Die Preisträgerin 2012 ist Gerda Lerner, in Wien geborene amerikanische Historikerin.

Gerda Lerner hat sich Jahrzehnte lang in ihren wissenschaftlichen Arbeiten dafür engagiert, Frauen im historischen Kontext sichtbar zu machen. Dies geprägt durch ihre eigene Geschichte als Jüdin, Außenseiterin und Emigrantin. Zu ihren Publikationen zählt "Frauen finden ihre Vergangenheit", "Die Entstehung des Patriarchats" und "Die Entstehung des feministischen Bewusstseins". 2003 erschien ihre Autobiografie "Feuerkraut". Ihr Einsatz für eine Institutionalisierung von Frauengeschichte in den 1970er und 1980er Jahren ist besonders hervorzuheben.

Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Stephanie Lerner-Lapidus

Am 10. Oktober 2012 ehren Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek (mitte) und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (links) Gerda Lerner mit dem Frauen-Lebenswerk-Preis. In deren Vertretung übernimmt den Preis ihre Tochter Stephanie Lerner-Lapidus. (© BKA/Livio Srodic)

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Preisträgerin 2011

Die Preisträgerin 2011 ist Dr. Maria Schaumayer, in Wien lebende österreichische Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin. Von 1990 bis 1995 war sie Präsidentin der Österreichischen Nationalbank.

Maria Schaumayer erhält den Preis aufgrund ihres beeindruckenden Werdegangs in den immer noch männerdominierten Bereichen Bankwesen, Wirtschaft und Politik, sowie für ihr langjähriges Engagement in der Unterstützung und Förderung von Karrieren junger Frauen in Wirtschaft und Wissenschaft durch die Gründung der "Dr. Maria Schaumayer-Stiftung".

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek übergibt den Freuen-Lebenswerk-Preis an Maria Schaumayer.

Am 12. Oktober 2011 ehrt Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek (r.) Maria Schaumayer (l.) mit dem Frauen-Lebenswerk-Preis. (© HBF/Harald Minich)


Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gratuliert der Frauen-Lebenswerk-Preisträgerin 2011 Maria Schaumayer.

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gratuliert der Frauen-Lebenswerk-Preisträgerin 2011 Maria Schaumayer. (© HBF/Harald Minich)

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Preisträgerin 2010

Die Preisträgerin 2010 ist Univ.Prof.em Dr. Erika Weinzierl.

Als eine der prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Zeitgeschichtsforschung hat sie sich große Verdienste um eine umfassende und tabulose Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus erworben. Sie ist gleichzeitig auch eine über Parteigrenzen hinweg anerkannte moralisch-ethische Instanz, die ihre zutiefst demokratische Grundhaltung immer wieder zum Ausdruck gebracht hat - ob als Mahnerin vor dem Nationalsozialismus und seinem Erbe oder durch ihren Einsatz für eine humane Asyl- und Migrationspolitik.

Am 27. Oktober 2010 lud Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zur Käthe-Leichter und Frauen-Lebenswerk-Preisverleihung 2010 in den Kongress- und Steinsaal des Bundeskanzleramts ein.

Verleihung des Frauen-Lebenswerk-Preises am 27. Oktober 2010 von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. (© HBF/Livio SRODIC)

 
Der Frauen-Lebenswerk-Preis 2010 wurde an Frau Univ.Prof.em Dr. Erika Weinzierl verliehen.

Univ.Prof.em Dr. Erika Weinzierl, Preisträgerin des Frauen-Lebenswerk-Preises 2010 (© HBF/Livio SRODIC)

 
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Weiterführende Informationen

Am 10. Oktober 2012 wurde der Frauen-Lebenswerk-Preis gemeinsam mit den Käthe-Leichter-Preisen 2012 verliehen.