Kampagne "gleich=fair" - Einkommen von Frauen verbessern

Initiative für Lohngleichheit und Einkommenstransparenz

Kampagnenlogo "gleich=fair"

Frau Beate Wimmer und Herr Georg Brandner haben beide an einem Gymnasium maturiert und arbeiten etwa gleich lang im Einkauf in ein und derselben Firma. Was unterscheidet die beiden? Sie verdient für die gleiche Arbeit weniger als er.

Vielen Frauen geht es so wie Frau Wimmer. Sie verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen - einfach nur deshalb, weil sie Frauen sind. Um bis zu 15 Prozent kassieren Frauen für die gleiche Arbeit weniger als die Männer.

Die neue Initiative der Frauenministerin und des Sozialministers sieht vor, dass Löhne und Gehälter transparenter werden. Unternehmen mit mehr als 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollen verpflichtet werden, anonyme Gehaltslisten betriebsintern zu veröffentlichen. Mit einfachen Fragebögen werden die durchschnittlichen Löhne und Gehälter der Frauen und Männer erfasst. So soll es gelingen, dass Frauen für die gleiche Arbeit gleich viel kassieren wie Männer. Transparenz kann der Schlüssel sein, um die Einkommen von Frauen zu verbessern.

Wenn Sie sich beim Gehalt diskriminiert fühlen, dann wenden Sie sich an die Gleichbehandlungsanwaltschaft (www.gleichbehandlungsanwaltschaft.at). Die Beratungen sind unabhängig und vertraulich. Tel: 0800 20 61 19 (aus ganz Österreich zum Nulltarif)

Sie können sich auch an die Frauenservicestelle der Bundesministerin für Frauen unter 0800 20 20 11 (aus ganz Österreich zum Nulltarif) oder an das Sozialtelefon des Sozialministers unter 0800 20 16 11 (aus ganz Österreich zum Nulltarif) wenden.

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