12.06.2013
Werner Faymann: "Wir werden auch weiterhin in den Hochwasserschutz investieren"
Erklärung des Bundeskanzlers zur Hochwassersituation in Österreich – Dank an alle Einsatzkräfte und Helfende
"Ich möchte besonders den Einsatzkräften und den unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfern danken, die zusammen Hunderttausende Stunden in den betroffenen Gebieten gearbeitet haben. Mein Dank gilt auch jenen Menschen, die für die Hochwasseropfer spenden. Es ist ein Dank an alle, die die Gemeinschaft als solche ernst nehmen und mithelfen, dass es möglichst wenige Härtefälle gibt. Es ist eine Stunde, in der ganz Österreich gezeigt hat, wie solidarisch es sein kann", sagte Bundeskanzler Faymann im Namen der Bundesregierung heute, Mittwoch, im Parlament.
"Das Hochwasser der letzten Woche hatte ein ähnlich dramatisches Ausmaß wie im Jahr 2002, nicht nur in Österreich, sondern auch über die Grenzen hinaus. Die bisherigen Schätzungen gehen davon aus, dass die Schäden bei uns dieses Mal geringer ausfallen werden. Das liegt daran, dass wir nach dem letzten Hochwasser umfangreiche Investitionen in den Hochwasserschutz getätigt haben", erklärte Bundeskanzler Werner Faymann. Die tatsächlichen Schäden würden jedoch erst in einigen Wochen beziffert werden können.
"Der Bund hat seit dem Jahr 2007 eine Milliarde Euro für Maßnahmen, wie etwa den mobilen Hochwasserschutz gegen neuerliche Überflutungen, in die Hand genommen. Auch in Zukunft werden wir in diese Vorkehrungen investieren, für die nächsten Jahre ist eine weitere Milliarde Euro budgetiert, so etwa bis zu 280 Millionen Euro für Maßnahmen entlang der Donau", sagte Faymann.
"Wichtig ist, dass den Opfern rasch geholfen wird. Die gute Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden mit all ihren Einsatzkräften soll sich auch beim Funktionieren der Entschädigungen widerspiegeln." Mittlerweile sei es dank des Katastrophenfonds möglich, dass in Härtefällen der Schaden bis zu 100 Prozent ersetzt werden könne. "Auch in Hinblick auf den Donauraum wird es künftig notwendig sein, die grenzüberschreitende Koordination zu verstärken und auszubauen", sagte der Bundeskanzler abschließend.
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