16 Tage gegen Gewalt an Frauen (2007 bis 2009)
Kampagne 2010
Anlässlich der diesjährigen nationalen Kampagne hat die Frauenministerin ein spezielles Augenmerk auf Frauen, die in Gewaltsituationen nicht ausreichend wahrgenommen werden, gelegt.
Um betroffene Frauen in ihren Anliegen zu stärken, ist der Frauenministerin die Aus- und Weiterbildung von jungen Frauen der 2. und 3. Generation mit Migrationshintergrund sehr wichtig.
Der Verein Orient Express wurde daher mit der Durchführung von diesen Maßnahmen beauftragt. Einerseits wird das Selbstbewusstsein der Frauen gestärkt, andererseits werden in verschiedenen Modulen die Themenstellungen Zwangsheirat, Genitalverstümmelung und Generationenkonflikte aber auch Grundlagen zu Kommunikation, Rhetorik, Methodik, Didaktik, sowie die Bereiche Migration, Fremden- und Arbeitsrecht beleuchtet, sodass sie zu Expertinnen werden. Frauen sollen so als Multiplikatorinnen in der Erwachsenenbildung fungieren sowie in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden.
Ein weiterer Fokus wird auf Multiplikatorinnen in den Bundesländern gelegt. Eine optimale Unterstützung und Hilfestellung für Betroffene soll dort anhand von Schulungen gewährleistet werden.
Als Zeichen der Solidarität mit allen Frauen, denen das grundlegende Menschenrecht auf ein gewaltfreies Leben verwehrt wird, wird auch heuer wieder die Fahne "Frei leben ohne Gewalt" am Regierungsgebäude der Frauenministerin angebracht.

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit Mitarbeiterinnen ihres Büros und der Frauensektion präsentieren die Fahne am Haus Minoritenplatz zum Start der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen 2010". (© HBF/Andy WENZEL)
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Kampagne 2009
Die internationale Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" wurde 2009 zum 18. Mal durchgeführt und stand unter dem Motto:
Commit ▪ Act ▪ Demand: We CAN End Violence Against Women!
Als Zeichen der Solidarität mit allen Frauen, denen das grundlegende Menschenrecht auf ein gewaltfreies Leben verwehrt wird, wurde auch im Jahr 2009 wieder die Fahne "Frei leben ohne Gewalt" am Regierungsgebäude der Frauenministerin angebracht.

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit Mitarbeiterinnen ihres Büros und der Frauensektion präsentierten die Fahne am Haus Minoritenplatz zum Start der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen 2009. (© HBF/Andy WENZEL)
Anlässlich der Kampagne wurde vom 24. bis 27. November 2009 die Ausstellung "Silent Witnesses" im Bundeskanzleramt gezeigt. Mit der Silent Witnesses-Kampagne wurde an Frauen gedacht, die von ihren Partnern oder ehemaligen Partnern ermordet wurden. Jede Figur stand stellvertretend für eine Frau, die in den vergangenen Jahren - mitten im Leben stehend - in Österreich umgebracht wurde.

Ausstellungseröffnung "Silent Witnesses" im Bundeskanzleramt
(© HBF/Andy WENZEL)
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek eröffnete am 24. November gemeinsam mit Bundeskanzler Werner Faymann die Ausstellung und betonte die zentrale Bedeutung von Maßnahmen zur Gewaltprävention und zum Opferschutz.
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Kampagne 2008
Die internationale Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" rückt jedes Jahr vom 25. November, dem internationalen Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen, bis 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, das gesellschaftliche Problem Gewalt gegen Frauen ins Licht der Öffentlichkeit.
Die Kampagne 2008 stand unter dem Motto: "Human Rights for women ↔ Human Rights for All".
Seit 2001 wird von der gemeinnützigen Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen Terre des Femmes aus Deutschland die Fahnenaktion "Frei leben ohne Gewalt" durchgeführt. Dabei werden an öffentlichen Gebäuden Fahnen als Zeichen gegen Gewalt an Frauen gehisst.
Zum Sichtbarmachen der Solidarität mit allen Frauen, denen diese grundlegenden Menschenrechte vorenthalten werden, wurde auch im Jahr 2008 die Fahne "Frei leben ohne Gewalt" am Regierungsgebäude der Frauenministerin angebracht. Sie soll Ausdruck für die Ächtung jeder Form von Gewalt gegen Frauen sein und eine Einladung an alle, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Frauenministerin Heidrun Silhavy und Mitarbeiterinnen der Frauensektion präsentierten die Fahne am Haus Minoritenplatz zum Start der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen 2008. (© HBF HG PS)
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Kampagne 2007

Frauenministerin Bures präsentiert "Frei leben ohne Gewalt". (© HBF/Geier)
Die internationale Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" rückt jedes Jahr zwischen 25. November und 10. Dezember das gesellschaftliche Problem Gewalt gegen Frauen ins Licht der Öffentlichkeit.
Am 25. November ist der von der UNO anerkannte internationale Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen. Der 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte. Die Kampagne "16 Tage gegen Gewalt" gibt es bereits seit 1991. An ihr beteiligen sich bereits über 800 Organisationen in rund 90 verschiedenen Ländern.
Im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt" wird von der gemeinnützigen Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen Terre des Femmes aus Deutschland seit 2001 die Fahnenaktion "Frei leben ohne Gewalt" durchgeführt. Dabei werden an öffentlichen Gebäuden Fahnen als Zeichen gegen Gewalt an Frauen gehisst. Diese Aktion hat sich mittlerweile auf viele Länder, vor allem im deutschsprachigen Raum, ausgebreitet.
Auch am Palais Dietrichstein, in dem sich das Büro von Frauenministerin Doris Bures befand, wurde während der "16 Tage gegen Gewalt" die Fahne "Frei leben ohne Gewalt" als deutlich sichtbares Zeichen gehisst.
In dieser Zeit wurde auch die Frauenhelpline gegen Männergewalt (0800/222 555) als erste, leicht zugängliche Anlaufstelle für Gewaltopfer verstärkt beworben.