Gender Tage 2007 - "Rollenklischees und Gewaltprävention"

Bildungsministerin Claudia Schmied hat gemeinsam mit Männerminister Erwin Buchinger und Frauenministerin Doris Bures die Initiative "Gender Tage" ins Leben gerufen. Das Thema "Rollenklischees und Gewaltprävention" stand 2007 im Vordergrund.

Logo Gender Tage

Ziel der 2007 erstmals stattfindenden Gender Tage ist es, eine Auseinandersetzung mit Rollenklischees und geschlechtsspezifischer Gewalt zu fördern. Die Schule ist neben der eigene Familie einer der wichtigsten Orte der Sozialisation unserer Kinder.

Geschlechterverhältnisse werden auch in der Schule erlernt, daher ist es wichtig, bereits sehr früh Alternativen aufzuzeigen und vorzuleben.
Die Gender Tage starteten am 3. November (Internationaler Männertag) und endeten am 10. Dezember (Internationaler Tag der Menschenrechte).

Was beinhalteten die Gendertage 2007?

Angebote des Bildungsministeriums

  • Auf dem Gender und Bildung Portal www.gender.schule.at wurden für Lehrerinnen und Lehrer Materialien und Texte, Anregungen und konkrete Beispiele für den Fachunterricht bereitgestellt.
  • Hauptveranstaltung: Am 30. November 2007 hat Bildungsministerin Claudia Schmied mit Lehrerinnen und Lehrern Erfahrungen ausgetauscht und darüber diskutiert, welche Unterstützungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für diese anspruchsvolle Arbeit notwendig sind.

Angebote des Sozialministeriums

  • Breit gefächertes Angebot von Workshops und Veranstaltungen zur Sensibilisierung von Buben und männlichen Jugendlichen, das von professionellen Männerberatungseinrichtungen durchgeführt wird.
  • Workshop "Konflikt- und Gewaltprävention" mit Bundesminister Buchinger mit einer Gruppe männlicher Jugendlicher im Ministerium am 11. Dezember 2007.

Angebote der Frauenministerin

Die Frauenministerin unterstützte im Rahmen der Gender Tage Mädchen, die im schulischen Bereich Gewalt selbst erfahren haben, oder sich mit diesem Themenbereich präventiv auseinandersetzen wollen.

  • Materialiensammlung zum Thema "Gewalt und Rollenklischees", die im Unterricht speziell zur Information und Sensibilisierung von Schülerinnen eingesetzt werden kann.
  • Bilder, Artikel, Software, et cetera sollen vor allem das Bewusstsein schärfen, dass Gewalt ein grobes Unrecht ist, das in keiner Form toleriert werden darf.
  • Unter www.gender.schule.at finden Mädchen und junge Frauen die wichtigsten Anlaufstellen, Helplines und Beratungsangebote.