Gesundheitsdestination Burgenland: Mit Qualität internationale Märkte ansprechen

Im Burgenland trägt der Tourismus mit rund 2,5 Millionen Nächtigungen pro Jahr etwa 4,4 Prozent zur Bruttowertschöpfung des Landes bei. Das ist zwar noch nicht viel, birgt aber große Möglichkeiten für die Zukunft: Das Burgenland verzeichnete in den vergangenen Jahren die höchsten prozentuellen Nächtigungszuwächse Österreichs. Die Leitthemen sind Gesundheit, Kultur, Natur, Sport sowie Wein und Kulinarik. Die bereits erfolgte Spezialisierung im Gesundheitstourismus soll verstärkt werden. Das bedeutet, Marktanteile auszubauen und die internationale Wahrnehmung des Burgenlands als Gesundheitsdestination zu erhöhen.

Das Foto zeigt eine Trainerin mit einem Baby bei einer Schwimmübung.

Wellness für Babys Die Sonnentherme Lutzmannsburg Frankenau kümmert sich vor allem um die Gesundheit der ganz Kleinen. (© Walter Luttenberger, RMB)

Die Tourismusstrategie des Burgenlandes sieht vor, das bereits seit Jahren gut eingeführte Segment Gesundheitstourismus weiter auszubauen und vermehrt internationale Gäste anzusprechen. Zusätzlich arbeiten das Burgenland, die Steiermark, Westungarn und Nordslowenien an einer gemeinsamen Strategie. Auch die Zusammenarbeit mit der Vienna Region soll verstärkt und die zentrale Lage zwischen Wien, Bratislava, Györ und Budapest noch besser genutzt werden.

Zur Umsetzung dieser Strategie werden Maßnahmen in den Bereichen Marketing durchgeführt und neue Dienstleistungen entwickelt. Qualität, Nachhaltigkeit und Nachfrageorientierung sind dabei wesentliche Leitlinien.

Seit 1999 werden die burgenländischen Thermen und weitere Anbieter der Bereiche Gesundheit und Wohlfühlen unter der Submarke "Thermenwelt Burgenland" vermarktet. Qualitätskontrollsysteme wie "Best Health Austria" tragen dazu bei, die Qualität in den Betrieben zu heben und zu sichern. Zudem wird versucht, die Thermen für den Gast eindeutig zu positionieren, wie dies beispielsweise mit der Ausrichtung der Sonnentherme Lutzmannsburg auf Kinder und Familien besonders erfolgreich gelungen ist.

Die starke Vernetzung und Einbindung der Region ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu anderen Destinationen. Umgesetzt wird dies durch Leitbetriebe, die regionalwirtschaftliche Impulse auslösen sollen, den Aufbau eines Gesundheitskompetenzknotens und ständige Angebotsentwicklung gemeinsam mit bekannten Forschungseinrichtungen.

Im Zeitraum 2000 bis 2006 wurden jährlich rund zehn Millionen Euro in den Ausbau von Infrastruktur sowie in die Verbesserung und Schaffung neuer Leitbetriebe investiert. Bis Ende 2005 schuf man rund 2.500 Qualitätsbetten. Die Anzahl der Nächtigungen konnte von 2.373.208 im Jahr 2000 auf 2.543.269 im Jahr 2005 gesteigert werden.

Kontakt:

Mag. (FH) Simone Schütz
Regionalmanagement Burgenland GmbH,
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