Konferenzen und Berichte
Konferenz "Equality between women and men", 19. und 20. September 2011 in Brüssel
Die Konferenz bot, ein Jahr nach der Annahme der Strategie der Europäischen Kommission (EK) zur Gleichstellung der Geschlechter (2010-2015), die Möglichkeit der Diskussion zu den prioritären Themen der Strategie. Sie versammelte mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Europäischen Institutionen und Institutionen der Mitgliedstaaten, internationalen Organisationen, dem Bereich der Sozialpartner wie der Wissenschaft, aus Frauennetzwerken und NGOs.
Ziel der Konferenz:
- Untersuchung von Gründen und Konsequenzen des nur langsamen Fortschrittes in Richtung Gleichstellung der Geschlechter
- Vorstellung von Ideen und Initiativen, die dem Erreichen der Gleichstellung der Geschlechter neue Impulse geben können
Es fanden Sitzungen zu den folgenden Themenblöcken statt:
- Gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit: Der Beitrag der Frauen zur Erreichung des Beschäftigungsziels von Europa 2020
- Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit: Lohnungleichheit bekämpfen
- Gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit: Geschlechtergleichstellung bei Versorgungspflichten während des Lebenszyklus
- Würde, Unversehrtheit und das Ende geschlechterspezifischer Gewalt: Beseitigung aller Formen geschlechtsspezifischer Gewalt
- Chancengleichheit bei der Entscheidungsfindung: Verschiedene Zugänge zum Erreichen einer ausgewogenen Zusammensetzung von Unternehmensvorständen und Aufsichtsräten
Beiträge und Präsentationen können unter folgendem Link aufgerufen werden:
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Europäische Konferenz "Was bedeutet Geschlechtergleichstellung für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung?", Stockholm, 15. bis 16. Oktober 2009
Die Konferenz sollte die Wichtigkeit von Geschlechtergleichstellung für Wachstum und Beschäftigung, auch mit Blick auf die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise, betonen. Damit sollten entscheidende Impulse gesetzt werden, um die Geschlechterdimension als zentrales Element in der zukünftigen EU-Strategie (Lissabon post 2010) verankern zu können.
Es fanden Plenarsitzungen zu folgenden Themenbereichen statt:
- Lohnt sich Arbeit für Frauen?
- Es muss möglich sein, unter annehmbaren Bedingungen am Arbeitsmarkt teilzunehmen.
- Soziale Normen und die (Re-)Produktion von Geschlechterungleichheiten.
- Die Rezession und ihre Auswirkung auf Geschlechtergleichstellung und Frauenerwerbstätigkeit.
Insgesamt wurde auf der Konferenz von vielen Vortragenden und Rednerinnen und Rednern aus dem Plenum festgestellt, wie wichtig eine starke Verankerung der Gleichstellung in der künftigen Lissabon-Strategie ist. Dazu müssen in den Mitgliedstaaten und in der EU Gespräche mit den Verantwortlichen für den Lissabonprozess stattfinden.
In diesem Zusammenhang oft benannte Themen waren: Einkommensunterschiede, Qualität und Gestaltung von Arbeitsplätzen, Arbeitszeit, Vereinbarkeitsmodelle sowie die Segmentierung der Arbeitsmärkte. Präsentierte Studien siehe unter Dokumente.
Dokumente und Links in englischer Sprache:
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Europäische Konferenz zum Thema "Neue Wege zur Überwindung von Geschlechterstereotypen", Prag, 27. Mai 2009
Diese während des tschechischen Rats-Vorsitzes abgehaltene Veranstaltung beleuchtete das Problem der geschlechtspezifischen Rollenstereotypen und wie sie beseitigt werden können.
In drei Themenblöcken wurden gute Bespiele für den Abbau von Stereotypen in der Kindheit, in den Medien und in Führungsebenen präsentiert. Zeitgleich mit dem 3. Themenblock fand ein Treffen der Delegationsleitenden zum Thema 3 statt.
Panel 1
Tools and Methods for overcoming Gender Stereotypes and Bias in Childhood
Panel 2
Tools and Methods for overcoming Gender Stereotypes and Bias in the Media
Panel 3
Tools and Methods for overcoming Gender Stereotypes and Bias in Decision Making Processes
Beilagen in englischer Sprache:
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Experts’ Conference "Closing the Gender Pay Gap", Brussels, 22. Mai 2006
Am 22. Mai 2006 fand in Brüssel eine Experten- und Expertinnenkonferenz zum Thema der Beseitigung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern statt. Vorgetragen haben Vertreter und Vertreterinnen der Europäischen Sozialpartner, von Regierungen und Gleichbehandlungsinstitutionen, aus dem Bereich Forschung und aus Frauenprojekten.
Mit den Lissabon-Zielen hat der Europäische Rat bereits im Jahr 2000 ehrgeizige Ziele für Wachstum und Beschäftigung in einer wissensbasierten Wirtschaft festgelegt. Dazu gehört auch die Anhebung der Frauenbeschäftigungsquote auf über 60 Prozent. Obwohl der volkswirtschaftliiche Beitrag weiblicher Beschäftigte unbestritten ist und trotz einer eindeutigen Rechtslage sehen sich viele Frauen immer noch mit dem hartnäckigen Bestehen der Einkommensungerechtigkeit konfrontiert. Zu den Gründen zählen vor allem die geschlechtsspezifische Segregation auf dem Arbeitsmarkt, lineare Laufbahn- und Lohnstrukturen sowie die relative Unterbewertung von frauendominierten Berufen.
Dokumente:
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Bericht "Beijing +10 - Progress made within the European Union", 2005
Von der luxemburgischen EU-Präsidentschaft wurde im Rahmen der Gleichstellungskonferenz am 2. und 3. Februar 2005 in Luxemburg als Informationsgrundlage der Bericht "Beijing +10 - Progress made within the European Union" mit einem Überblick über die wichtigsten Entwicklungen in Richtung Gleichstellung innerhalb der erweiterten EU zur Verfügung gestellt.
Bericht: