Veranstaltungen Nachlese 2009
Festakt 30 Jahre UN Frauenrechtskonvention CEDAW, 27.11.2009
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Bundesminister Michael Spindelegger luden zum
Festakt 30 Jahre UN Frauenrechtskonvention CEDAW.
- Wann
- Freitag, 27. November 2009, 11 Uhr
- Wo
- Kongress-Saal des Bundeskanzleramtes, Ballhausplatz 2, 1014 Wien
Die UN Frauenrechtskonvention (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women - CEDAW) als bedeutendste internationale Rechtsgrundlage für die Durchsetzung der Rechte von Frauen wurde vor 30 Jahren von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen und vor 27 Jahren von Österreich ratifiziert.
Ziel der Veranstaltung war es, die Rolle der Vereinten Nationen in der Gleichstellungspolitik, die Entstehung der Konvention, ihre Zielsetzungen und thematischen Schwerpunkte zu beleuchten. Anhand von internationalen und nationalen Aktivitäten sollten Beispiele für die praktische Umsetzung der Konvention aufgezeigt werden - besonders vor dem Hintergrund der internationalen Wirtschaftskrise.
Programm
- 11 Uhr
- Begrüßung durch Frau Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Herrn Bundesminister Michael Spindelegger
- 11.30 bis 13 Uhr
- Block 1: CEDAW - die ersten 30 Jahre
Geschichte und Bedeutung der Konvention: Feride Acar, ehemalige Vorsitzende CEDAW-Komitee;
Inhalte und Umsetzung, Arbeitsweise des CEDAW-Komitees: Cornelis Flinterman, CEDAW-Komitee;
Die Bedeutung der Konvention für die Gleichstellungspolitik in Österreich: Helga Konrad, ehemalige Frauenministerin.
Diskussion
- 13 bis 13.30 Uhr
- Pause/Getränke/Finger Food
- 13.30 bis 14.45 Uhr
- Block 2: CEDAW - ein Motor für Frauenrechte - praktische Beispiele der Umsetzung der Konvention
Frauen in Konflikt- und Postkonfliktsituationen: Angelika Kartusch, UNIFEM;
Die Rolle von CEDAW beim Aufbau staatlicher Strukturen: Erfahrungen aus einem Training von ParlamentarierInnen in Süd-Ost-Europa: Sonja Lokar, Gender Task Force Stabilitätspakt;
Gewaltschutz in Österreich: Rosa Logar, österreichisches NGO-CEDAW-Komitee.
Diskussion
- 14.45 bis 15 Uhr
- Kaffeepause
- 15 bis 16.15 Uhr
- Block 3: CEDAW – ein Ausweg aus der Wirtschaftskrise?
Chancengerechtigkeit vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise: Daniela Bankier, Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit;
Die Auswirkung der Wirtschaftskrise auf Frauen: Benedicte Allaert, WIDE International;
Wege der Armutsbekämpfung: Michaela Moser, Armutskonferenz.
Diskussion und Zusammenfassung
Moderation der drei Themenblöcke: Brigitte Holzner
Dokument:
Einladungsfolder "Festakt 30 Jahre UN Frauenrechtskonvention CEDAW" (PDF 240 kB)
Fotos:

Festakt 30 Jahre UN-Frauenrechtskonvention CEDAW (© Andy WENZEL/HBF)

Eröffnungsrede von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek (© Andy WENZEL/HBF)
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Buchpräsentation von Edith Stumpf "Man ist immer allein..." - Johanna Monschein (1907-1997) Diplomatin und Forscherin, 3.11.2009
Die Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek lud ein zur Buchpräsentation:
Edith Stumpf-Fischer,
"Man ist immer allein…" - Johanna Monschein (1907-1997) Diplomatin und Forscherin
- Wann
- 3. November 2009, 18 Uhr
- Wo
- Kongress-Saal des Bundeskanzleramtes, Ballhausplatz 2, 1014 Wien
Johanna Monschein (1907-1997) erlebte alle einschneidenden geschichtlichen Ereignisse im Österreich des 20. Jahrhunderts vom Ende der Habsburger-Monarchie bis zum Beitritt zur Europäischen Union. Nach dem Kriegsende trat sie in den diplomatischen Dienst und wurde 1959 die erste Botschafterin Österreichs. Als scharfe und geistreiche Beobachterin verfasste sie Analysen ihrer Gastländer, äußerte sich über Faschismus und Neonazismus, über Kunst und Literatur, aber auch über Mode und Kochkunst. In ihren Briefen und Tagebüchern schildert sie pointiert Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Bruno Kreisky oder Herbert von Karajan.
Sie hat im Lauf ihres Lebens eine bedeutende Sammlung alter Kinderbücher zusammengetragen, erwarb hohe fachliche Kenntnisse auf diesem Gebiet und war Wegbereiterin der historischen Kinderbuchforschung in Österreich. Aus ihren Aufzeichnungen und den Erzählungen der Menschen, die sie kannten, entsteht das Bild einer starken und faszinierenden, aber auch zutiefst einsamen Persönlichkeit. Das Buch enthält zahlreiche Photos sowie eine CD, auf der Johanna Monschein selbst über ihr Leben erzählt.
Programm
Begrüßung und einführende Worte
Gabriele Heinisch-Hosek
Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst
Johanna Monschein und die Kinderbuchforschung
Univ.-Doz. Dr. Ernst Seibert, Universität Wien
Prof. Dr. Otto Brunken, Universität Köln
Biographische Forschung - Abenteuer mit ungewissem Ausgang
Dr. Edith Stumpf-Fischer
Dokument:
Einladungskarte zur "Buchpräsentation" (PDF 59 kB)
Fotos:

Buchpräsentation "Man ist immer allein..." im Bundeskanzleramt (© Andy Wenzel/HBF)

Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmer (© Andy Wenzel/HBF)
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Podiumsdiskussion zum Thema "Frembild - Rollenbild - Vorbild", 21.10.2009
Die Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek lud zur Podiumsdiskussion zum Thema "Fremdbild - Rollenbild - Vorbild" ein.
- Wann
- 21. Oktober 2009, von 18 bis 20 Uhr
- Wo
- Palais Dietrichstein, Großer Sitzungssaal, Minoritenplatz 3, 1014 Wien
Migrantinnen sind keine homogene Gruppe. Ihre Situation ist höchst unterschiedlich, je nach Herkunftsland, Gruppenzugehörigkeit, Umfeld und Bildungsstand. Aber dem wird – so scheint es – nicht immer Rechnung getragen. In der medialen Berichterstattung und politischen Diskussion über Integration in Österreich ist das Bild von „der Migrantin“ oftmals auf die Kopftuch tragende, zwangsverheiratete türkische oder kurdische Frau reduziert.
In einer Podiumsdiskussion im Rahmen der wollten wir uns mit dem Thema Rollen - Bilder und Migrantinnen auseinandersetzen.
Wir wollten nicht nur über, sondern vor allem auch mit Migrantinnen, die sich emanzipieren, in gesellschaftspolitischer Hinsicht partizipieren und ihre eigenen Vorstellungen betreffend Ausbildung, Beruf und Familie verfolgen, diskutieren.
Programm
Begrüßung durch Bundesministerin Heinisch-Hosek
Teilnehmerinnen der Podiumsdiskussion:
Tülay Tuncel
Berufsschullehrerin für kaufmännische Lehrberufe
Sandra Selimovic
Schauspielerin, Regisseurin, Filmemacherin
Mag. Anja Götz
Psychologin, Verein Sprungbrett
Saniye Blümel
Werkzeugmaschineurin
Moderatorin:
Münire Inam
Mitarbeiterin des ORF-Report
Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmten Sie der Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, ausdrücklich zu.
Dokument:
Einladungsfolder "Fremdbild-Rollenbild-Vorbild" (PDF 126 kB)
Fotos:

Podiumsdiskussion zum Thema "Fremdbild-Rollenbild-Vorbild" (© Livio Srodic/HBF)

Teilnehmende an der Veranstaltung (© Livio Srodic/HBF)
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Podiumsdiskussion zum Thema "Direkt vom Hof - Arbeits- und Lebenssituation der Bäuerinnen in Österreich", 14.10.2009
Die Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek lud zur Podiumsdiskussion zum Thema "Direkt vom Hof - Arbeits- und Lebenssituation der Bäuerinnen in Österreich" ein.
- Wann
- 14. Oktober 2009, von 17 bis 19 Uhr
- Wo
- Palais Dietrichstein, Minoritenplatz 3, 1010 Wien
Die österreichische Land- und Forstwirtschaft ist ohne die Arbeitsleistung der Bäuerinnen nicht denkbar. Die Bäuerinnenbefragung aus dem Jahr 2006 zeigt die wichtige Position der Frauen auf den Höfen. Besonders bei den Nebenerwerbsbetrieben ist der Anteil der alleinigen Inhaberinnenschaft der Bäuerinnen sehr hoch (48 Prozent). Mit Hilfe von Erwerbskombinationen und Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten können diese Vollzeitarbeitsplätze für Frauen auf dem Land gehalten werden, gerade in der Direktvermarktung ist allerdings ein starker Rückgang zu verzeichnen.
Anlässlich des Internationalen Landfrauentages am 15. Oktober wollten wir den Fokus auf die österreichischen Bäuerinnen lenken: Wie leben und arbeiten Bäuerinnen auf ihren Höfen? Was hilft ihnen bei ihren Tätigkeiten, was behindert sie? Was wünschen sie sich für die Zukunft?
Zu diesen Themen und generell zur Arbeits- und Lebenssituation von Bäuerinnen in Österreich luden wir zur Diskussion.
Programm
- Begrüßung
- Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
- Am Podium
- ÖkR Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich
Marianne Fuchsluger, Bio-Bäuerin und Direktvermarkterin im Mostviertel
Elisabeth Hofer-Falkinger, Bio-Bäuerin und Direktvermarkterin im Mühlviertel
Anna Höllerer, Bundesbäuerin der ARGE Bäuerinnen
DI Elisabeth Loibl, Bundesanstalt für Bergbauernfragen
- Moderation
- DI Irmi Salzer, ÖBV-Via Campesina Austria, Journalistin
Anschließend Buffet von den niederösterreichischen Bio-Bäuerinnen.
Dokument:
Einladungsfolder "Direkt vom Hof" (PDF 390 kB)
Fotos:

Veranstaltung "Direkt vom Hof" (Palais Dietrichstein) (© Livio Srodic BKA/HBF )

Teilnehmerinnen der Podiumsdiskussion (© Livio Srodic BKA/HBF )
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Podiumsdiskussion zum "Equal Pay Day - Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?", 28.09.2009
Die Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek lud zur Podiumsdiskussion anlässlich des "Equal Pay Day - Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?" ein.
- Wann
- 28. September 2009, von 18 bis 20 Uhr
- Wo
- Palais Dietrichstein, Großer Sitzungssaal, Minoritenplatz 3, 1014 Wien
Der Tag der Entgeltgleichheit (»Equal Pay Day«) wurde in Österreich im Jahr 2009 am 27. September begangen. An diesem Tag haben die unselbständig beschäftigten Männer bereits jene Summe verdient, für die Frauen noch bis Jahresende arbeiten müssen. Denn durchschnittlich erhalten bei ganzjähriger Vollzeitbeschäftigung die Frauen in Österreich um 26,2 Prozent weniger Lohn als die Männer. Es gibt keinen Arbeitsbereich, in dem Frauen im Schnitt mehr verdienen als Männer.
Studien zufolge können rund 15 Prozent des Gehaltsunterschieds weder durch die Berufswahl, noch die kürzeren Verdienstzeiten oder Arbeitszeit erklärt werden, sondern schlichtweg dadurch, dass Frauen Frauen sind.
Österreich muss als EU-Mitgliedstaat die Anwendung des Grundsatzes der Entgeltgleichheit sicherstellen. Aus der Analyse der Ursachen für ungleiche und niedrige Entlohnung von Frauen und der Barrieren, die der Umsetzung des Prinzips der Entgeltgleichheit entgegenstehen, lassen sich Maßnahmen und Instrumente entwickeln. In der Podiumsdiskussion stellten sich die Teilnehmenden der Frage, wie der Anspruch auf gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit in der Praxis umgesetzt wird und werden soll.
Programm
Diskutantinnen und Diskutanten:
Gabriele Heinisch-Hosek,
Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst
Erich Foglar,
Präsident des ÖGB
Beatrix Karl,
Generalsekretärin des ÖAAB
Werner Wutscher,
Vorstand Rewe Austria
Elfriede Hammerl,
Autorin
Moderation:
Barbara Toth,
Redakteurin Falter
Dokument:
Einladungsfolder "Equal Pay Day" (PDF 124 kB)
Fotos:

Podiumsdiskussion zum "Equal Pay Day" (© Andy Wenzel/HBF)

Teilnehmende an der Veranstaltung (© Andy Wenzel/HBF)
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Open Space zum Thema "Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt" in der Urania Wien, 24.6.2009
Am 24. Juni 2009 lud Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek zum Open Space - Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt ein.
Die Situation von Frauen am Arbeitsmarkt ist nach wie vor unbefriedigend. Im Regierungsübereinkommen 2008 wurde ein Nationaler Aktionsplan für Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt vereinbart.
Die Veranstaltung lud zum gemeinsamen Nachdenken, Ideen entwickeln, Erfahrungen sammeln, Diskutieren und Austauschen ein.
Zur Frage: Was kann ich tun, um die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt voranzutreiben.
- Wann
- 24. Juni 2009, von 9 Uhr bis 18 Uhr
- Wo
- im Dachgeschoß der Urania Wien
Mit dabei waren: Frauen aus den Organisationen des Frauenrings, Vertreter und Vertreterinnen von NGOs, Sozialpartner, Arbeitsmarkt, Wissenschaft und viele andere.
Dokumentation:
Mit dem im Regierungsprogramm vereinbarten Nationalen Aktionsplan sollen in den nächsten fünf Jahren konkrete Schritte zur Gleichstellung entwickelt und umgesetzt werden. Das vorliegende Leitpapier ist die Basis für den Diskussionsprozess zur Erstellung des konkreten Maßnahmenpakets.
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Ausstellung "Barbiefreie Zone" im Palais Dietrichstein, 16. bis 26.6.2009
Von 16. bis 26. Juni 2009 lud Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zur interaktiven Ausstellung "Barbiefreie Zone".
In der Ausstellung wurden anhand von adaptierten Barbiepuppen Themen wie Gewalt, Berufsorientierung und Schönheitsideale aufgegriffen. Die Ausstellung wurde fachkundig begleitet und sollte zum Nachdenken anregen.
Die interaktive Ausstellung "Barbiefreie Zone" gab den Mädchen eine Stimme, welche die eng gesteckten Grenzen der Barbie-Welt laut und fordernd sprengen sollte.
Spaßig, peppig und interaktiv führte die Ausstellung durch die bunte und vielseitige Welt der Mädchen!
Was erwartete die Besucher und Besucherinnen:
Adaptierte Barbiepuppen luden zum Nachdenken ein.
Fragen und Infos zu den Themen:
- Gewalt
- Alkohol
- Berufsorientierung
- Sexualität
- Sexismus
- Schönheitsideale
- Migration
- Geschichte und Besitzverhältnisse
… und zum Schluss wurden die wahren Idealfrauen sichtbar!
- Wann
- 16. bis 26. Juni 2009
- Wo
- Palais Dietrichstein, Minoritenplatz 3, 1010 Wien
- Öffnungszeiten
- werktags von 9 bis 16 Uhr
- Letzter Einlass
- 15:30 Uhr (26. Juni 2009 bis 12 Uhr)
Dokument:
Einladungskarte zu Barbiefreie Zone (PDF 164 kB)
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Podiumsdiskussion zum Thema "Geschlechtergleichstellung im Wandel der Generationen", 4.6.2009
Die Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek lud zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Geschlechtergleichstellung im Wandel der Generationen" ein.
- Wann
- Donnerstag, 4. Juni 2009, von 18:00 bis 20:00 Uhr
- Wo
- Palais Dietrichstein, Großer Sitzungssaal, Minoritenplatz 3, 1014 Wien
Wenn wir heute den frauenpolitischen Aufbruch der siebziger Jahre eine Ära nennen, so sagen wir damit auch, dass mittlerweile Altes durch Neues ersetzt worden ist. Den vollzogenen Wandel können Frauen der Gegenwart durch ihre individuellen Beobachtungen und Stellungnahmen konkretisieren: Wie verstehen sie sich in diesen Entwicklungen, wie nehmen sie sich in genderbezogenen Zusammenhängen wahr und welche genderpolitischen Prioritäten verfolgen sie heute?
Die Podiumsdiskussion beleuchtete, was sich seit der ersten Frauenministerin Österreichs an äußeren Standards, aber auch an individuellen wie kollektiven Bildern und Interessen geändert hat – und was gleich geblieben ist.
Programm
Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Podiumsdiskussion:
Gabriele Heinisch-Hosek
Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst
Univ.Prof. Dr. Sibylle Raasch
Universität Hamburg
derzeit Marianne Beth Gastprofessorin für Legal Gender Studies an der Universität Wien
Ass.Prof. Dr. Elisabeth Holzleithner
Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht
Universität Wien
Mag. Sandra Konstatzky
Stellvertretende Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft
Bundeskanzleramt Österreich
Dr. Anja Schmidt
Rechtsanwältin
Beck Krist Bubits & Partner Rechtsanwälte
Moderation:
Univ.Prof. Dr. Nikolaus Benke, LL.M.
Koordinator der Schwerpunktausbildung Legal Gender Studies an der Universität Wien
Dokument:
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Verleihung des "Johanna-Dohnal-Förderpreises", 13.5.2009
Die Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek lud zur Verleihung des "Johanna-Dohnal-Förderpreises" für Dissertantinnen und Diplomantinnen, die ein technisches und/oder feministisches Studium absolvieren, ein.
- Wann
- Mittwoch, 13. Mai 2009 um 17 Uhr
- Wo
- Repräsentationsräume des Bundeskanzleramts, Ballhausplatz 2, 1010 Wien
Vier Jahre lang war die Vergabe des Johanna-Dohnal-Förderpreises an Studentinnen, die entweder in frauenuntypischen technischen Bereichen forschen oder feministische Diplomarbeiten oder Dissertationen verfassen, ein Fixpunkt im Veranstaltungskalender des Parlaments. Heuer wurde diese Preisverleihung zur Förderung junger Frauen in ihrer wissenschaftlichen Arbeit erstmalig von der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt veranstaltet. Die Preisträgerinnen wurden wie jedes Jahr von einer Jury ausgewählt. Patinnen und Paten, die durch ihren finanziellen Beitrag das Preisgeld finanzieren, machen diesen Förderpreis möglich.
Programm
Eröffnung:
Gabriele Heinisch-Hosek
Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst
Grußworte:
Mag. Barbara Prammer
Nationalratspräsidentin
Laudatio:
Univ.–Prof. Dr. Gabriella Hauch
Juryvorsitzende
Preisübergabe an:
Mag. Andrea Moser
Mag. Edith Waltner
DI (FH) Mag. Martha Weicher
Schlussworte:
Johanna Dohnal
Erste österreichische Frauenministerin
Musikalische Umrahmung:
Bläserquintett von Studierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst
Maria Jauk, Flöte
Alexander Glatz, Oboe
Hannah Pucher, Klarinette
Martin Jöbstl, Horn
Johannes Hofbauer, Fagott
Dokument:
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"Frauen verdienen mehr!" - Kurzlehrgang für Equal Pay-AkteurInnen, November 2008 bis März 2009
Die Bundesministerin bot einen Kurzlehrgang für Equal Pay-AkteurInnen an:
Der Kurzlehrgang bestand aus drei aufeinander aufbauenden Seminaren von je 2,5 Tagen, die auch einzeln besucht werden konnten. Vermittelt wurde ein Basiswissen zum Thema „Equal Pay“ und Interventionsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen: rechtlich, (über)betrieblich und individuell.
- Termine
- 1. Seminar: Überblick und rechtlicher Rahmen, 26. bis 28. November 2008
2. Seminar: Interventionen auf (über)betrieblicher Ebene, 28. bis 30. Jänner 2009
3. Seminar: Verhandeln ums Geld, 25. bis 27. März 2009
Zielgruppe waren MultiplikatorInnen, Frauen und Männer, die in ihren Arbeitsbereichen zur Verringerung der Einkommensdifferenz beitragen können und wollen.
Weiterführende Information:
Veranstaltungen Nachlese 2008-2009