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Erwerbstätigkeit und Arbeitsmarkt

In diesem Kapitel finden sich Forschungsberichte und Broschüren, die sich im engeren und weiteren Sinne mit der Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Frauen in Österreich befassen.

  1. Forschungsbericht "Geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede: Indikatoren 2007"
  2. Forschungsbericht "Geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede: Indikatoren für ein Monitoring"
  3. Leitfaden "Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit"
  4. Forschungsbericht "Qualifizierte Teilzeitbeschäftigung in Österreich"
  5. Forschungsbericht "Qualität von Teilzeitbeschäftigung und die Verbesserung der Position von Frauen am Arbeitsmarkt"
  6. Forschungsbericht "Diskriminierungsfreie Arbeitsbewertung und Arbeitsorganisation"
  7. Forschungsbericht "Die Stellung der Frauen im österreichischen Erwerbsleben"
  8. Forschungsbericht "Beschäftigungs- und Einkommenschancen von Frauen und Männern"
  9. Forschungsbericht "Zunehmende Einkommensungleichheit zwischen Frauen und Männern"
  10. Forschungsbericht "Warum verdienen Frauen weniger als Männer?"
  11. Journalistinnen in Österreich

Forschungsbericht "Geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede: Indikatoren 2007"

Der Forschungsbericht zum Thema Einkommensungleichheit von Frauen und Männern beinhaltet Auswertungen anhand von 20 Indikatoren für die Jahre 1995 bis 2007 und ergänzende Befunde zu den Indikatoren zum Thema Einstieg ins Berufsleben.

Es wird ein Indikatorenset mit Kennzahlen zu folgenden vier Themenbereichen herangezogen: Berufseinstieg und Startpositionen; Kinderversorgungspflichten; Beruflicher Aufstieg; Allgemeine Einkommensdifferenz und Erwerbsbeteiligung. Die analytische (und technische) Vorgehensweise zur Entwicklung dieser Kennzahlen ist im Berichtsband Geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede: Indikatoren für ein Monitoring (2008) (PDF 461 kB) dargestellt.

Der Forschungsbericht zeigt Anhaltspunkte für gezielte Maßnahmen zur Verringerung der Unterschiede in den Verdiensten von Frauen und Männern auf.

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Forschungsbericht "Geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede: Indikatoren für ein Monitoring"

Gleiche Einkommenschancen von Frauen und Männern sind seit langem ein zentrales frauenpolitisches Anliegen. Nach wie vor besteht ein hohes Lohngefälle zwischen den Geschlechtern, wobei die Ursachen vielfältig sind. Ziel der Studie ist es, quantitativ bestimmbare Faktoren anhand von Indikatoren zu analysieren und Anhaltspunkte für gezielte politische Maßnahmen zur Verringerung der Einkommensungleichheit aufzuzeigen.

Im Rahmen der europäischen Beschäftigungsstrategie wird jährlich der EU-Strukturindikator "Geschlechtsspezifischer Lohnunterschied" für die EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht. Danach ist der Unterschied zwischen den durchschnittlichen Brutto-Stundenlöhnen der Männer und Frauen in Österreich überdurchschnittlich. In Ergänzung zu dieser Kennzahl wurde mit dieser Studie ein Set von nationalen Indikatoren erstellt, das die Einkommensungleichheit zwischen Frauen und Männern auf differenzierte Weise abbildet und eine laufende systematische Beobachtung und Evaluierung ermöglicht. Die Entwicklung der Indikatoren wird für den Zeitraum 1995-2006 dargestellt.

Als Ergänzung zum Forschungsbericht wird ein Datenband zur Verfügung gestellt.

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Leitfaden "Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit"

Dieser Leitfaden bietet Informationen zur Anwendung der diskriminierungsfreien Arbeitsbewertung sowohl für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch für Unternehmerinnen und Unternehmer. Er bietet weiters Anregungen für die Umsetzung des Grundsatzes des gleichen Lohns für gleiche und gleichwertige Arbeit in der Praxis. Als Grundlage für den Leitfaden dient der Forschungsbericht "Diskriminierungsfreie Arbeitsbewertung und Arbeitsorganisation", welcher im Frühjahr 2004 publiziert wurde.

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Forschungsbericht "Qualifizierte Teilzeitbeschäftigung in Österreich"

Einerseits gewinnt Teilzeitbeschäftigung v.a. bei Frauen immer mehr an Bedeutung. Andererseits wird eine Verbesserung der Arbeitsplatzqualität gefordert. Mit beiden Punkten beschäftigte sich das Forschungsprojekt "Qualifizierte Teilzeitbeschäftigung in Österreich. Bestandsaufnahme und Potentiale".

Inhaltlich umfasst der Bericht eine Begriffsbestimmung, eine Analyse der relevanten Dokumente auf EU-Ebene, die Ergebnisse einer empirischen Erhebung und Analyse des Status Quo, auch im europäischen Vergleich. Es wird versucht, Handlungsoptionen zu benennen, um das Potential qualitativ hochwertiger Teilzeitbeschäftigung in Österreich auszuschöpfen bzw. weiter zu erhöhen.

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Forschungsbericht "Qualität von Teilzeitbeschäftigung und die Verbesserung der Position von Frauen am Arbeitsmarkt"

Teilzeitbeschäftigung, insbesondere jene der Frauen, steigt ungebrochen und ist zu einem wesentlichen Strukturmerkmal des österreichischen Arbeitsmarktes geworden. Die Frage der Qualität der Teilzeitbeschäftigung hat daher entscheidende Bedeutung für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung und die Position der Frauen am Arbeitsmarkt.

Das Forschungsprojekt baut auf der Studie "Qualifizierte Teilzeitbeschäftigung in Österreich" von 2004 auf. Ziel des vorliegenden Berichts ist, den Diskurs weiter zu vertiefen und neue Entwicklungen nachzuzeichnen. Betriebliche Erfahrungen bei der Umsetzung von Teilzeit mit hoher Qualität, Beispiele aus anderen Ländern und daraus abgeleitete Handlungsoptionen stehen im Mittelpunkt der Analyse. Eine qualitative Aufwertung der Teilzeitbeschäftigung kann gemeinsam mit einer Neuverteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit einen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern leisten.

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Forschungsbericht "Diskriminierungsfreie Arbeitsbewertung und Arbeitsorganisation"

Die Ursachen für unterschiedliche Entgelte von Frauen und Männern sind vielfältig und liegen zu einem beträchtlichen Teil an der unterschiedlichen Bewertung von "Frauen- und Männerarbeit". Das Forschungsprojekt "Diskriminierungsfreie Arbeitsbewertung und Arbeitsorganisation" hatte zum Ziel, die inhaltliche Bedeutung und Kriterien von gleichwertiger bzw. nicht gleichwertiger Arbeit und die Bewertung von Arbeitsplätzen zu untersuchen sowie praktische Wege zur Vermeidung geschlechtsspezifischer Diskriminierung aufzuzeigen. Dazu wurde in zwei Unternehmen eine Analyse der Entgelte und Überprüfung möglicher Diskriminierungsquellen durchgeführt.

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Forschungsbericht "Die Stellung der Frauen im österreichischen Erwerbsleben"

Die Studie ist Teil des Gesamtprojekts "Beschäftigung und Einkommen von Frauen und Männern", dessen Ziel die Evaluierung des Nationalen Aktionsplans für Beschäftigung und seiner Umsetzung bis 2000 im Schwerpunktbereich Gleichstellung von Frauen und Männern ist. Zweck des ersten Berichtsbandes ist die Analyse der Entwicklung von Chancengleichheit am Arbeitsmarkt. Bezug genommen wird dabei insbesondere auf das beschäftigungspolitische Ziel "Abbau der geschlechtsspezifischen Unterschiede", entsprechend der beschäftigungspolitischen Leitlinie 17. Der Bericht umfasst fünf Untersuchungsfelder: Erwerbsbeteiligung, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, Arbeitszeit und Einkommen.

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Forschungsbericht "Beschäftigungs- und Einkommenschancen von Frauen und Männern"

Der zweite Berichtsband des Gesamtprojektes "Beschäftigung und Einkommen von Frauen und Männern" untersucht die Einkommens- und Beschäftigungsentwicklung in unterschiedlichen Branchen, Altersgruppen, Berufen und Qualifikationsstufen. In Tabellenform zusammengefasst liefert er Analysen der Einkommensvorsprünge der Männer gegenüber ihren weiblichen Kolleginnen in analogen Berufs- und Branchenumfeldern.

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Forschungsbericht "Zunehmende Einkommensungleichheit zwischen Frauen und Männern"

Die dritte Teilstudie der Gesamtuntersuchung "Beschäftigung und Einkommen von Frauen und Männern" analysiert in einem innovativen Verfahren über 2.000 Beschäftigungsgruppen mit ähnlichen Merkmalen und die Entwicklung der jeweiligen Einkommenspositionen von Frauen und Männern.

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Forschungsbericht "Warum verdienen Frauen weniger als Männer?"

Der vierte Band fasst die zentralen Ergebnisse der oben genannten Teilstudien "Die Stellung der Frauen im österreichischen Erwerbsleben", "Beschäftigung- und Einkommenschancen von Frauen und Männern" und "Zunehmende Einkommensungleichheit zwischen Frauen und Männern" zusammen.

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Journalistinnen in Österreich

Als Teil des Buches "Der Journalistenreport - Österreichs Medien und Ihre Macher" wurde im Auftrag der Frauenministerin eine Sonderauswertung "Journalistinnen in Österreich" erstellt.

Die Berufsgruppe der hauptberuflich journalistisch Tätigen ist klein - rund 7.100 Personen arbeiten in Österreich als Journalistinnen und Journalisten. Bereits 42 Prozent der journalistisch Tätigen sind Frauen. Damit hat sich der Frauenanteil in den Medien in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht (1999 waren rund ein Drittel Frauen) und ist damit höher als in Deutschland, der Schweiz oder den USA.

Trotz dieses positiven Befundes zeigen deutliche, genderspezifische Unterschiede, dass die Journalistinnen ihren männlichen Kollegen nicht gleichgestellt sind:

  • Journalistinnen verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen.
  • Noch immer zeigen sich Unterschiede in der Ressortwahl entlang stereotyper Rollenbilder. So ist der Frauenanteil bei Lifestyle-Ressorts (73 Prozent) am höchsten und im Sport am geringsten (10 Prozent).
  • Wesentlich mehr Frauen als Männer in den Medien sind teilzeitbeschäftigt. Von den Journalisten sind nur 18 Prozent teilzeitbeschäftigt, von den Journalistinnen 32 Prozent.
  • Auch unter den freien Journalistinnen und Journalisten ist der Frauenanteil höher (46 Prozent) als in der Grundgesamtheit.
  • Viel weniger Frauen haben eine Spitzenposition inne (nur 9 Prozent der Journalistinnen sind in leitender Position, aber 18 Prozent der Männer).
  • Das, obwohl ein wesentlich größerer Anteil der Journalistinnen studiert hat (Akademikeranteil bei den Frauen: 41 Prozent, bei den Männern: 29 Prozent).

Die Sonderauswertung ist Teil der Publikation:

Der Journalistenreport
Österreichs Medien und Ihre Macher
Eine Empirische Erhebung
Autorinnen und Autoren: Andy Kaltenbrunner, Matthias Karmasin, Daniela Kraus, Astrid Zimmermann
facultas.wuv 2007
ISBN 978-3-7089-0106-0
Euro 18,40